Okt 08 2009

Besuch aus Deutschland

Geschrieben von Hannes unter Neues von Hannes

So Freunde….ist ja schon wieder viel zu viel Zeit wie im Fluge vergangen!

Die letzten Wochen waren ereignisreich und spannend. Chrissi ist am 12.09. in Göteborg angekommen und als Wilkommensgruß wurde natürlich standesgemäß gefeiert! img_5325_bearb_web.jpg

Gleich am nächsten Tag hat Chrissi mich dann zu einem Drag Race am Göteborger City Race Track gezerrt…weiss auch nicht was die immer so viel mit Autos am Hut hat ;-)

Hat mir dann aber doch ganz gut gefallen. Scheint hier Standard zu sein, dass man sich sonntags dort trifft und mal schaut was die Karre so hergibt.

Einer meiner Mitbewohner hat passend zu der nicht unbedingt luxuriösen Wohnsituation hier auch gleich noch zwei Freunde von sich für eine Woche bei uns im Wohnzimmer einquartiert, so waren wir dann schonmal sieben Leute in der Bude. Nachdem Chrissi und ich erstmal ein paar Tage gemeinsam in Göteborg und Umgebung genossen haben ging es dann endlich mal raus aus der Stadt. Ein Tagestrip nach Oslo mit dem Bus. Bis auf die Tatsache, dass wir morgens um 7.00 Uhr los mussten und drei Stunden davor noch mit dem Strohhalm an nem Cuba Libre genuckelt haben ein rundum gelungener Tag mit vielen superschönen Eindrücken.

Nachdem uns der Bustrip nach Olso so gut gefallen hat, haben wir letzte Woche direkt nochmal einen Bustrip an den Vänersee gemacht. Der See liegt nordöstlich von Göteborg und ist wirklich riesig. Er ist der drittgrößte See Europas und ca. 10x so groß wie der Bodensee.

img_5766_web.jpgimg_5701_bearb_web.jpg

Seit letztem Sonntag bin ich jetzt erstmal wieder ‘alleine’ und muss dann doch langsam auch mal was für die Uni tun, da in ca. zwei Wochen schon die erste Klausur ansteht. Wenn das geschafft ist können dann weitere Kurztrips durch das Land geplant werden!

Viele Grüße

Hannes

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Sep 07 2009

In Chalmers studieren und Freizeit retten

Geschrieben von Hannes unter Neues von Hannes

Ein erneutes hej aus Schweden,

nachdem ich mich in den ersten Wochen gut eingelebt habe und viel Freizeit genossen habe, hat mitlerweile mein Alltag in Chalmers begonnen. Was natürlich nicht heißt, dass nicht mehr gefeiert werden kann und ich keine freie Zeit mehr habe. Obwohl es kurze Zeit ganz danach ausgesehen hat. Hier an der Uni läuft Studieren ein bisschen anders als bei uns in Deutschland. Man wählt einen Kurs für eine Reading Period welche nur 7 Wochen umfasst. Dementsprechend geht es ab der ersten Minute rund. Da mein TQM Kurs recht zeitaufwendig ist…und ich hier ja nicht nur arbeiten will…habe ich natürlich gewissenhaft eine nötige Sofortmaßnahme eingeleitet und meinen zweiten Kurs spontan gestrichen. :-)

In meiner Bude sind seit einer Weile noch zwei neue Mitbewohner hinzugekommen. Markus aus Dresden und Georgi aus Bulgarien. Ein Zimmer ist also noch immer unbesetzt.

Langsam merkt man, dass der Herbst hier Einzug hält. In den letzten Wochen gab es aber auch noch ein paar richtig warme Tage, an denen Sonne und Meer angesagt waren und man super im Meer schwimmen gehen konnte. Feiern in Göteborg ist cool und ’schön’ teuer, aber es scheint wirklich viele schöne kleine Kneipen und Clubs zu geben. Und als Ausgleich wird jetzt immer schön sonntags mit einer schwedischen Hobbytruppe Fußball gespielt. :-)

Hier ein paar neue Bilder …weitere Bilder folgen bald!

Viele Grüße Hannesimg_5111_web.jpg img_5096_bearb_web.jpg

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Aug 17 2009

In Göteborg angekommen

Geschrieben von Hannes unter Neues von Hannes

g_city_3.jpg Hej aus Göteborg,

nachdem schon am Freitag mein Flug aus Berlin nach Göteborg ging, bin ich nun langsam auch wirklich angekommen. Mein erster Eindruck von Göteborg und dem Umland ist wirklich gut. In der Stadt war bis gestern ein großes Kulturfestival, es gab etliche kostenlose Konzerte in der Stadt und überall war ziemlich viel los. Man trifft verschiedenste Leute auf den Straßen und die Stadt wirkt sehr international.

Heute bin ich das erste Mal zur Uni gefahren habe mich “immatrikuliert” und für meine Kurse eingeschrieben. Die Betreuung ist bisher wie man es von Schweden erwartet. Mein Coordinator hat sich erstmal über eine Stunde Zeit genommen, um mir schonmal meinen Stundenplan auszudrucken und mir so viele Infos zu geben, wie ihm eben gerade eingefallen sind.

bootfahren_2.jpgAußerdem habe ich heute den ersten Bootsausflug in die Schären vor der Stadt gemacht. Alles ziemlich malerisch hier.

Jetzt habe ich erstmal noch eine gute Woche Freizeit in der so langsam die anderen 3 MitbewohnerInnen in meiner zugegebenermaßen recht bescheidenen Bude eintrudeln werden und ich wahrscheinlich noch ein paar Tage ins Grüne fahren werde. Das muss aber erst noch geplant werden :-)

Viele Grüße aus dem hohen Norden

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Jul 10 2009

Was….?! Schon in München?

Geschrieben von Christopher unter Neues von Christopher

P1100854.JPGServus aus München! Nun habe ich sehr lange keinen Artikel mehr geschrieben. Wie kommts? Ein Serverumzug und etwas Motivationsmangel haben dazu geführt, dass ihr nichts mehr von mir gehört habt. Nun soll es jedoch in alter Gewohnheit weitergehen! Natürlich habe ich erst einmal einiges aufzuholen. Aber anstatt hier nun einen seitenlangen Artikel zu schreiben und euch mit hunderten von Bildern zu überfluten, habe ich mich dazu entschlossen mit kleineren Artikeln nach und nach das Erlebte aufzurollen.P1110244.JPG

Was erwartet euch also in der nächsten Zeit? Zunächst hatte ich nach dem Roadtrip nach Florida eine sehr schöne Zeit in Rhode Island, von der ich noch eine Menge zu berichten habe! Am 20. Mai habe ich die USA verlassen und bin den Tag darauf in Deutschland angekommen. Zunächst habe ich viel Zeit bei meiner Familie Zuhause in Lübeck verbracht. P1110494.JPGAm Montag den 15.06 sollte mein Praktikum bei BMW in München beginnen. Ich habe dann am Samstag den 06.06 mein Auto gepackt und habe einige Nächte in Hamburg, Braunschweig und Dresden bei Freunden verbracht. Am Freitag den 12.06 habe ich schließlich das Zimmer meines Vermieters hier in München übernommen. Tja, nun bin ich hier und arbeite seit 4 Wochen für BMW als Praktikant.

Wie ihr seht gibt es einiges aufzuholen! Ich habe den Umständen entsprechend das Menü auf der linken Seite neu sortiert. Dort findet ihr alle Bilder aus der Zeit zwischen dem Roadtrip nach Florida und heute. Wer neugierig ist, kann also schon mal reinschauen! Also bis bald!

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Mrz 17 2009

Key West - Zwischen Atlantik und Golf von Mexiko

2009-03-14_East_Coast_Roadtrip_1333.jpgWir sitzen gerade in Miami South Beach in unserem Hostel. Nachdem wir nun die letzte Zeit in Key West verbracht haben, ist es wieder an der Zeit etwas zu schreiben!

Wir sind am Samstagmorgen von unserem Motel in Orlando zum Flughafen gefahren, um unser Mustang Cabrio abzuholen. Gegen Mittag sind wir dann nach Key West aufgebrochen. Eingecremt mit Sonnenschutzfaktor 30 und ausgestattet mit schicken Hüten ging es dann auf nach Key West. Es lagen etwa 400 Meilen und 7 Stunden Fahrt vor uns, weswegen diese Ausstattung auch dringend nötig war. Unser Ziel 2009-03-14_East_Coast_Roadtrip_1399.jpgwar es, pünktlich zum Sonnenuntergang auf den Florida Keys anzukommen. Nach strammer Fahrt konnten wird dort dann den Sonnenuntergang genießen und haben euch ein paar schöne Sonnenuntergangsfotos geknipst. Das Wetter war wirklich wunderbar und es war eine tolle Erfahrung diese Strecke im Cabrio abzufahren. In Key West sind wir dann zu dem einzig vorhanden Hostel gefahren. Leider hatte dies untypischer Weise schon um neun Uhr Abends geschlossen, so dass es für uns nicht mehr möglich war, dort ein Zimmer zu bekommen. Daraufhin haben wir dann unsere übliche Strategie verfolgt und nach Motels gesucht. Absurderweise hatten sich diese alle für die Springbreak-Saison an die Hotelpreise angepasst, so dass wir für das billigste Motelzimmer in Key West 200$ bezahlt hätten. Das war uns viel zu teuer, so sind wir dann wieder knapp 15 Meilen aus Key West herausgefahren in der Erwartung, dass die Motels dort deutlich günstiger sind. 2009-03-15_East_Coast_Roadtrip_1418.jpgHier waren die Zimmer allerdings genauso überteuert. Etwas grimmig haben wir uns dann entschlossen den Mustang irgendwo bei Key West an das Wasser zu fahren, um im Auto zu schlafen. Dies war sogar einigermaßen gemütlich und wir konnten einigermaßen erholsam schlafen.

Am nächsten Morgen wurden wir dann relativ liebevoll von der Polizei geweckt, die uns dann nett und freundlich belehrt hat, dass es nicht legal wäre öffentlich im Auto zu schlafen. So sind wir dann früh am Morgen um halb neun in die Innenstadt gefahren, haben gefrühstückt und uns ein Hostelzimmer für die nächste Nacht gesichert. Später haben wir uns nach einiger Überlegung jeder ein Jetski für eine Führung um Key West gemietet. Die Strecke um Key West war etwa 50km lang und sollte 1,5 Stunden dauern. Hier findet ihr Infos zu unserer Tour. Steffen ist schon einmal sehr kurz Jetski in Panama gefahren, für mich war es aber eine absolute Neuerfahrung. Schon als wir im Schritttempo aus dem Hafen herausgefahren sind war ich relativ überwältigt auf diesem 2009-03-15_East_Coast_Roadtrip_1471.jpgGefährt selbstständig über das Azurblaue Wasser zu fahren. Insgesamt waren wir mit den zwei Tourführern 12 Jetskis die in 100 Meter Abstand einander folgen sollten. Steffen wurde gleich zu Anfang von dem vorausfahrenden Führer gefragt, ob er schon einmal gefahren sei. Steffen bejahte und so fuhr der Guide dementsprechend zügig voraus. Nachdem Steffen etwas Abstand zu mir gewonnen hatte, war es auch für mich Zeit loszufahren. Die ersten Meter auf dem Jetski waren ziemlich anspruchsvoll. Bei leichtem Wellengang ohne jegliche Erfahrung war es schon eine Herausforderung den 130PS Jetski ordentlich über die Wellen zu bewegen. Mit etwa 80km/h sind wir dann zu dem ersten Zwischenstopp gefahren. Die Tour hatte insgesamt vier Zwischenstopps, wobei das Hauptaugenmerk mehr auf das eigentliche Fahrerlebnis 2009-03-15_East_Coast_Roadtrip_1475.jpggelegt wurde. Steffen und ich haben uns dann auch schrittweise ans Limit getastet und neue Manöver ausprobiert. Zwischendurch hatten wir auch Gelegenheit in das Wasser zu springen, um eine kleine Abkühlung zu genießen. Der Wellengang war sehr unterschiedlich. Hatten wir am Anfang der Tour im Golf von Mexiko noch kleine Wellen, die gut mit 90km/h zu fahren waren, so war es 2009-03-15_East_Coast_Roadtrip_1482.jpgauf dem Atlantik schon anspruchsvoller. Dafür hatten wir schon einige sehr nette Sprünge dabei. Angekommen im Hafen waren Steffen und ich dann auch ziemlich kaputt, hier in Miami plagt uns gerade immer noch ein heftiger Muskelkater. Nachdem wir dann klitschnass quer durch die urige und hübsche Innenstadt gelaufen sind, haben wir dann in einer Strandbar mit karibischer Livemusik Mittag gegessen. Am Abend sind wir dann nochmal mit dem Mustang durch die Straßen von Key West gezogen und haben uns danach auf in einen Club gemacht. Dieser hatte ein 10$ All you can drink Springbreak Special und so haben wir dort den restlichen Abend verbracht.

Heute sind wir dann kurz vor Mittag nach Miami gefahren. Da wir etwas Verkehr hatten und einige Zwischenstopps auf den Keys eingelegt hatten, dauerte die Fahrt bis in den späten Nachmittag. Hier in Miami Beach sind wir dann wieder etwas durch die Straßen gefahren. 2009-03-16_East_Coast_Roadtrip_1635.jpgDabei wurden wir gleich mehrmals von Deutschen aufgrund unserer Fahne am Auto gegrüßt. Morgen bringen wir das Auto dann wieder zur Mietstation und verbringen die letzten Tage hier in Miami. Das Hostel macht einen hervorragenden Eindruck. Dazu später mehr! Bis bald!

Weitere Bilder findet ihr hier

Hier könnt ihr die Fahrstrecke mit Stationen der letzten Tage sehen:


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Mrz 14 2009

Sunshine Roadtrip

2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1292.jpgJetzt gibt es endlich wieder ein Blogupdate. Das ist auch dringend nötig. Nicht nur, dass wir einfach super viel in den letzten Tagen erlebt haben, vorallem das Wetter hat sich dramatisch verändert. Waren in Washington noch ungemütliche 10°C bei bewölktem Himmel und quengelndem Steffen, so sind wir mittlerweile bei 31°C und Dauersonnenschein angekommen. Gerade liegen wir in Daytona Beach zwischen hunderten Springbreakern. Vor uns rauscht das azurblaue Meer, hinter uns scheint die Sonne über den Strandbars mit lauter Musik und Live-Unterhaltung. Aber nun erst mal der Reihe nach:

Wir sind am Dienstagabend in Washington aufgebrochen, um in der Dunkelheit einige Meilen in Richtung Süden zurückzulegen. Gegen halb zwölf haben wir uns dann ein günstiges Motel in North Carolina genommen. Auf der Karte ist dies der Abschnitt A-B

2009-03-11_East_Coast_Roadtrip_0848.jpgAm Mittwoch sind wir dann von North Carolina nach Charleston gefahren, eine für amerikanische Verhältnisse sehr historische Stadt, die noch eher im europäischem Stile angelegt ist. Auf dem gesamten Weg von Washington nach Charleston ist das Thermometer stets gestiegen. Selbst gegen Abend hat die Fahrt nach Süden die abendliche Abkühlung wett gemacht. Vor Charleston 2009-03-11_East_Coast_Roadtrip_0910.jpghatten wir schließlich das erste mal 30°C überschritten. In Charleston sind wir viel mit dem Auto herumgefahren, da die Gegend etwas weitläufiger ist und es einfach viel zu sehen gibt. Gegen späten Nachmittag haben wir dann noch ein Militärmuseum am Patriots Point besucht und konnten auf und in Flugzeugträgern, U-Booten und Schiffen herumklettern. Gegen Abend sind wir dann nach Folley Beach gefahren und haben uns auf die Dachtarasse einer recht einheimischen Strandbar gesetzt. In North Carolina waren wir als Europäer scheinbar eine echte Rarität, jedenfalls sind wir desöfteren angesprochen worden und sind auch in dieser Bar nett mit Amerikanern ins Gespräch gekommen. Allerdings wollten wir diesen Abend nutzen um noch weiter nach Florida zu kommen. Diesen Plan haben wir dann auch perfekt in die Tat umgesetzt. 10 Meilen hinter der Grenze zu Florida konnten wir uns ein sehr schönes Motel mieten und damit unsere erste Nacht in Florida verbringen. (Kartenabschnitt B-E)

2009-03-12_East_Coast_Roadtrip_1069.jpgUnser ursprünglicher Plan für Donnerstag war es, nach Jacksonville zu fahren und den Tag in der Stadt zu verbringen. Da wir allerdings so von dem Wetter angetan waren, haben wir uns bei der Navi-Programmierung dann doch für Jacksonville-Beach entschieden. Jacksonville Beach war nicht besonders umwerfend, der Strand war jedoch schön und wir haben die Gelegenheit genutzt etwas am Strand entlangzulaufen. Das Publikum war sehr jung und etwas abgedreht. Danach sind wir entlang der Küste nach St Augustine gefahren. Auf dem Weg dorhin haben wir einige Stops an der Küste gemacht. Gegen 16:00 Uhr sind wir dann schließlich in St Augustine angekommen. Nach eigenen Angaben soll es die älteste Stadt der Nation sein. In der Tat ist die Stadt sehr abwechslungsreich mit vielen kleinen und gepflegten Häusern gestaltet. Wir haben uns dann schon bei der Ankunft ein Motel genommen, 2009-03-12_East_Coast_Roadtrip_1123.jpgein kleinen Mittagsschlaf gemacht und sind dann zu Fuß auf in die Stadt. Zum Abschluss des Abends waren wir dann in einer Bar und hatten Abendessen und Drinks. (Kartenabschnitt E-G)

Heute (Freitag) sind wir dann spät aufgestanden, haben kurz vor 10 Uhr in unserem Motel „inklusive“ gefrühstückt und 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1151.jpgsind dann nochmal in die Innenstadt von St Augustine. Dort haben wir uns zwei schicke Hüte gekauft, damit wir uns beim morgigen Cabrio-Fahren nicht den Nacken verbrennen. Wir haben uns dann noch eine kleine Deutschlandflagge gekauft uns sie später an unserem Jetta befestigt. Mit der Flagge auf dem Jetta und schicken Hüten auf dem Kopf ging es dann auf nach Daytona Beach. Natürlich haben wir uns als erstes den Daytona International Speedway angeschaut. Danach ging es dann an den Strand. Früher war Daytona eine Springbreak-Hochburg. Heutzutage sind die favorisierten Spring Break Orte woanders zu finden. Allerdings waren immer noch einige Springbreaker vor Ort und wie bereits oben geschrieben, haben wir uns dann wieder an den Strand gelegt. Seit dem wir in Florida sind, bekamen wir schon hin und wieder mal was Verrücktes zu sehen. Hier war allerdings die Konzentrationen an eigenwilligen Leuten und vor allem Fahrzeugen sehr groß. Wir mussten allerdings auch feststellen das Daytona Beach alles andere als wirklich schön ist. 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1215.jpgEs ist mehr eine an der Küstenstraße vorhandene Ansammlung von recht hässlichen Hotels. Das stumpfe Springbreak-Gehabe passte umso besser dazu, so dass wir auch nicht viel mehr Zeit in Daytona verbracht haben. Das soll nicht heißen, dass die Stadt keinerlei schöne Ecken hat, aber der Küstenstreifen ist es sicher nicht. Wir haben dann den späten Nachmittag genutzt, um in Cape Caneveral vorbeizuschauen und einen Blick auf das John F. Kennedy Space Center zu werfen. 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1196.jpgWir wussten zwar, dass es schon geschlossen haben würde, jedoch hofften wir auch so etwas sehen zu können. Das war dann leider nicht der Fall und wir sind weiter nach Cocoa Beach, ein auf der Karte sehr vielversprechendes Örtchen. Leider mussten wir auch hier zu dem Ergebnis kommen, dass es alles andere als schön ist. Es ist vielmehr erstaunlicher wie sehr man diese wunderbare Landschaft mit schnurgeraden, superbreiten Straßen und sich ständig wiederholenden Fastfoodketten und Plattenbauhotels verschandeln kann. Es war wirklich etwas schockierend, wenn auch die restliche Landschaft immer wieder schön anzusehen war. (Kartenabschnitt G-J)

Wir sind nun nach diesem Tag der eigenartigen Eindrücke nach Orlando gefahren und haben uns wieder ein Motel genommen. (Kartenabschnitt J-K) Morgen holen wir unseren Mustang ab und dann geht’s auf nach Key West!

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Hier könnt ihr die Fahrstrecke mit Stationen der letzten Tage sehen:


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Mrz 11 2009

Washington DC (diesmal mit Steffen)

2009-03-10_East_Coast_Roadtrip_0705.jpgGestern sind wir in Washington angekommen und haben in einem eher unbekannten Motel geschlafen. Die Roomrate war niedrig und trotzdem hatten wir ein wirklich sehr geräumiges und sauberes Zimmer mit Frühstück und Internet. Um neun Uhr morgens haben wir uns auf zum Weißen Haus gemacht. Leider kann man dies seit dem 11. September nur unter langer Voranmeldung besichtigen. Wir haben uns das Washington Monument angesehen und daraufhin das National 2009-03-10_East_Coast_Roadtrip_0663.jpgMuseum of American History an der großen Mall besichtigt. Das Museum hat uns beiden sehr gut gefallen. Es stellt liebevoll aufbereitet amerikanische Geschichte verschiedenster Themengebiete dar. Besonders die Science und Transportation Sektionen haben uns begeistert und wir haben uns viel Zeit gelassen uns zu informieren. Nachdem wir dann in dem völlig überüberteuerten Foodcourt des Museums gegessen haben, sind wir dann ins Capitol gegangen. Zwar war ich schon im Februar hier, jedoch hatten wir diesmal die Möglichkeit dem Senat und dem House of Representatives bei der Arbeit zuzuschauen. Insbesondere der Senat war sehr interessant, da hier mehrere Abstimmungen stattgefunden haben. So konnten wir sämtliche bekannte Senatoren dabei beobachten, wie sie den Senat betraten und ihre Stimme abgaben. Unter ihnen war auch Mr. McCain. Nach diesem kleinen Höhepunkt sind wir dann auch schon wieder ins Auto gestiegen und haben uns den American Cementery sowie das Pentagon angeschaut. Da das Wetter heute sehr kalt und ungemütlich war, erschienen uns diese Plätze leider in einem etwas tristen Grau-in-Grau.

Gerade sitzen wir wieder im Auto und sind auf dem Weg in ein Motel nach Smithfield im süden vor North Carolina. Wir werden morgen nach Charlston fahren, um dann Abends nach Jacksonville aufzubrechen.

Weitere Bilder findet ihr hier

Hier könnt ihr die Fahrstrecke von Heute sehen:

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Mrz 10 2009

Roadtrip Ostküste - Auf gehts nach New York und Philadelphia und…

2009-03-07_Coffer_East_Coast_Roadtrip_P1090333.jpgUnsere erste Station liegt nun hinter uns und wir fahren auf der Interstate 95 in Richtung Philadelphia. Steffen erfreut sich an dem erhöhten Speedlimit von 65Mph, trinkt unseren tollen NOS Energie Drink und versucht sich möglichst geschickt durch den Verkehr zu schlängeln, damit er den Tempomat nicht deaktivieren muss. Ich sitze auf dem Beifahrersitz und schreibe nun diesen Blogeintrag. So wird es sich wohl noch öfters ergeben, da ich mit meinen 24,5 Jahren unterhalb der Altersbeschränkung für Mietwagen liege. Also was haben wir bisher gemacht?

Tag 1 – Freitag 06.03
Am Freitag haben wir uns gegen drei Uhr Nachmittags auf den Weg nach Warwick in Rhode Island gemacht, um unseren Mietwagen abzuholen. 2009-03-06_East_Coast_Roadtrip_P1030951.jpgAn unserer Mietstation angekommen, konnten wir uns dann aus einem Fahrzeugbereich das Auto unserer Wahl aussuchen. Etwas unscheinbar zwischen vielen amerikanischen Mittelklasselimousinen verstecke sich ein kleiner Volkswagen, ein roter Jetta! Ausgesattet mit 5 Zylinder und 1A Automatik machten wir uns auf den Weg nach New York (Zitat Steffen: „Der hört sich echt geil an, hätte ich nicht gedacht, dass wir im Ansatz so ein spaßiges Auto haben!“). Wir machten einen kleinen Zwischenstopp an der Yale University. 2009-03-06_East_Coast_Roadtrip_P1030970.jpgFür New York haben wir uns ein Hostel in der Nähe vom Times Square gebucht. Natürlich ist es völlig unmöglich in Manhattan sinnvoll zu parken. Entweder bezahlt man zu viel Geld oder man ist aufgrund der Parkbeschränkungen ständig damit beschäftigt, sein Auto umzuparken. Nachdem wir unser Gepäck im Hostel abgegeben haben, sind wir dann nach New Jersey gefahren, um etwas frech unseren Jetta auf einem kostenlosen Parkplatz eines Hotels abzustellen. So hatten wir die einmalige Gelegenheit mit unserem Auto über den Times Square zu fahren, um dann wieder für günstige 3$ mit dem Bus zurück nach Manhattan zu gelangen. Das Hostel war wirklich sehr hübsch und sauber. Wir haben uns ein Zimmer mit zwei Holländern geteilt. Am ersten Abend haben wir dann auch erstmal nichts weiter gemacht, als die Gegend rund um den Times Square zu erkunden und Abend zu essen.

Tag 2 – Samstag 07.03

Für den Samstag hatten wir uns eine ausgiebige Manhatten Sightseeing Tour vorgenommen. Wir sind mit der Metro in den Stadtteil West Village gefahren und sind vor hier aus durch SoHo, Little Italy und China Town zur Wall Street gelaufen. Dieser Fußmarsch war wirklich sehr abwechslungsreich. Bis zur Wall Street -oder besser- bis zum Financial District ist Manhatten in diesen Stadtteilen mit niedrigen Häusern bebaut und daher ganz anders als man es erwarten würde. Dabei bietet SoHo die Möglichkeit in vielen kleineren Boutiquen shoppen zu gehen und macht insgesamt einen gepflegten Eindruck. Chinatown ist nur einige Straßen weiter, wird jedoch seinem Namen absolut gerecht. Kurz vor der Wallstreet sind wir später kurz in ein angrenzendes Hilton Hotel am Ground Zero gegangen, um vom Hoteleigenen Restaurant durchs Fenster einen Blick auf den Ground Zero zu werfen.2009-03-07_Coffer_East_Coast_Roadtrip_P1090351.jpg2009-03-07_Coffer_East_Coast_Roadtrip_P1090358.jpg Viel Neues konnten wir allerdings nicht erkennen, die Baustelle ist einfach sehr groß und bisher sieht man noch keine neueren Fundamente. Vielmehr sieht man immer noch einige kleinere Anhäufungen von Bauschutt. Nachdem wir am Wasser zu Mittag gegessen haben, machten wir uns auf zur 23. Straße und sind von dort aus auf der Fifth Avenue hoch zur 59. Straße geschlendert. Das Empire State Building lag damit auf unserem Weg und wir haben einen leider etwas vernebelten Blick auf New York vom 86. Stockwerk genossen.  Nachdem es schon längere Zeit dunkel war, sind wird dann gegen sehr spät mit völlig kaputten Füßen zurück ins Hostel gegangen. Insgesamt sind wir an diesem Tag laut google maps etwa 14 km gelaufen. Walk_NYC.jpgAuf dem Bild seht ihr unsere Route, die wir an diesem Tag gelaufen sind. Stationen B-C und D-E sind wir mit der U-Bahn gefahren. Am Samstagabend war dann auch nichts mehr los mit uns und wir sind einfach schlafen gegangen, nachdem wir erst gegen halb eins im Hostel angekommen sind.

Tag 3 – Sonntag 08.03
Den zweiten Tag in New York haben wir ganz dem Shoppen gewidmet. Es war eigentlich mehr bummeln als shoppen, denn gekauft haben wir nicht viel. Vielmehr haben wir die vielen schönen und auch teuren Läden durchstöbert. Der Höhepunkt unseres Shoppingtages war ein ausgedehnter Aufenthalt bei Victoria’s Secret inklusive ausgedehntem Geplaudere mit den Verkäuferinnen. Nach etlichen Meilen in der Fifth, Park und Lexington Avenue sind wir für den Sonnenuntergang in den Central Park gegangen. Der Central Park ist schon ein sehr eigenwilliger Platz, ein uriger gemütlicher Park eingerahmt von großen und noch größeren Hochhäusern. Für den Abend haben wir die Subway nach NoHo genommen. NoHo ist wie SoHo ebenso flach bebaut und beherbergt einige günstigere Bars für jüngere Leute.  Da wir uns auf dem Weg etwas verfahren haben, mussten wir hier erneut einige Kilometer laufen, um zum Ziel zu gelangen. Ich glaube mir haben im Leben nie die Füße so geschmerzt wie an diesem Abend, Steffen sollte gleicher Meinung sein. Insgesamt war unser New York Trip sehr interessant da wir so viele verschiedene Orte zu Fuß abgelaufen sind und viel Zeit hatten die unterschiedlichen Facetten der Stadt zu genießen.2009-03-08_Coffer_East_Coast_Roadtrip_P1090464.jpg

Tag 4 – Montag 09.03
Heute haben wir unseren Jetta wieder aus New Jersey abgeholt. Glücklicherweise stand er nach wie vor auf dem Hotelparkplatz und wir konnten uns auf den Weg nach Washington machen. Eingeplant war ein mehrstündiger Zwischenstopp in Philadelphia. Wir besuchten die Independence Hall, dem Gebäude an dem am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung beschlossen und verkündet wurde. Daraufhin haben 2009-03-09_East_Coast_Roadtrip_Day4_140.jpgwir einige Eindrücke in der Stadt gesammelt, zumindest so viele, wie es in fünf Stunden möglich war. Insgesamt hat uns diese Stadt sehr gut gefallen. Gerade wenn man zuvor in Manhattan war, fällt auf wie schön gepflegt und sauber es hier ist. Für das Abendessen sind wir dann nach Baltimore gefahren und haben den Sonnenuntergang am Hafen genossen. Nach einem kleinen Steak ging es  dann auf nach Washington, wo ich gerade in unserem Motelzimmer sitze und diesen Eintrag zu Ende schreibe. Die Aufmerksamen werden bemerk haben, dass die Zeit im Auto offensichtlich nicht gereicht hat ;o).

Genießt die Bilder! Und wir melden uns möglichst bald wieder mit aktuellen Entwicklungen und neusten Nachrichten von der Ostküste! Viele Grüße!

Weitere Bilder findet ihr hier

Hier seht ihr grob unsere bisherige Route. Ihr könnt in dem Bereich der Karte Zoomen (Plus- und Minustasten oben links) und Verschieben (Maustaste gedrückt halten und Maus bewegen)

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Mrz 04 2009

Vorbereitungen zum Ostküsten Roadtrip

2009-03-03_Newport_P1090255.jpgNach langer Pause gibt es hier endlich mal wieder etwas zu lesen und anzuschauen. Mein Praktikum in Panama ist nun seit 2 Wochen vorüber. Seit dem habe ich ein wenig das nichtstun genossen und mich um meine kränkelnde Freundin gekümmert. Nachdem Ana nun aber wieder fit ist, konnte ich ruhigen Gewissens meine Reise nach Nordamerika antreten um Coffer zu besuchen. Letzte Woche Donnerstag ging es über Fort Lauderdale nach Boston wo er mich abgeholt hat. Seitdem hat er mich ein wenig in Rhode Island herumgeführt und mich zu der einen oder anderen Studi-Party geschleppt.

2009-02-28_Monstertruck_in_Providence_P1030804.jpgWährend wir uns immer und immer wieder mit der Planung unseres anstehenden Ostküsten Roadtrip befasst haben gab es auch das eine oder andere aktuelle Highlight. Am Samstag sind wir zum Beispiel ganz spontan zu einem absolut orginalen US-Event gefahren. In Providence fand ein sogenanntes Monster Jam statt, ein Rennen der prestigeträchtigen Monstertrucks wie zum Beispiel “Grave Digger”. Für mich bedeutete dieser Event quasi direkt von einer Sekunde auf die andere mit US-Amerikanischem Patriotismus in stärkster Ausprägung konfrontiert zu werden. :) Der absolute Wahnsinn! Schaut euch unbedingt die Bilder und das Video an.

2009-03-03_Newport_P1090248.jpg 2009-03-03_Newport_P1090253.jpg Gestern haben wir es dann endlich geschafft bei wunderbarem Wetter einen Kurzausflug nach Newport zu machen. Beeindruckendes kleines Wohlstandsörtchen. Interessant für mich war mal wieder, dass es ein exzellentes Beispiel für den Vorrang von Quantiät über Qualität in der hiesigen Kultur darstellte. Viele Häuser waren zwar groß und prunkvoll, die Substanz ähnelte aber ebenso einem deutschen Gartenhaus wie bei den kleinen Häusern die man hier sonst überall sieht. :)

Zum Thema Wetter bleibt abschließend eigentlich nur zu sagen, dass es sehr kalt hier in Rhode Island ist. Wir hatten jüngst 15 cm Neuschnee und bitterkalte -10 ℃, vor allem wenn man berücksichtigt das ich mich in den letzten 6 Monaten an tropisches Klima gewöhnt habe. Wir haben zur besseren Übersicht für euch ein neues Bilderalbum angelegt, dass ihr sowohl bei Christopher als auch bei mir findet. Demnächst folgen weitere Bilder, denn übermorgen geht es schon los auf den Roadtrip.

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Feb 16 2009

Washington DC

Geschrieben von Christopher unter Neues von Christopher

P1090126.JPGLetzte Woche ging es endlich wieder los auf einen größeren Trip! Von Mittwoch bis Sonntag war ich auf einem sog. Enrichment Seminar in Washington DC. Das Seminar hat in der Nähe des Captiols in einem schicken Hotel stattgefunden. Insgesamt waren etwa 150 Austauschstudenten, die derzeit in Amerika studieren angereist. Das Besondere an diesem Seminar war, dass diese aus 86 verschiedenen Nationen zusammengewürfelt waren. Von Australien über Island bis hin zu Panama war fast alles vertreten. Ich habe mir mein Doppelzimmer mit einem netten Elektroingenieur aus Pakistan geteilt, der derzeit einen MBA macht. Es hat wirklich super viel Spaß gemacht mit so vielen unterschiedlichen P1090116.JPGLeuten in so kurzer Zeit zusammenzutreffen und sich auszutauschen. Leider habe ich von dem Seminar an sich nicht so viel mitbekommen, da ich Donnerstag und Freitag mit Fieber das Bett hüten musste. Dadurch habe ich leider einige schöne Aktivitäten verpasst. Am Tag der Anreise ging es mir allerdings noch deutlich besser und so habe ich mit den anderen Studies eine Stadtführung in Washington gemacht. Am Samstag und Sonntag ging es dann auch schon wieder einigermaßen, so dass wir an diesen Tagen einige Sehenswürdigkeiten in Washington angeschaut haben. So richtig bin ich allerdings nie zur Fotographierhochform aufgelaufen, deswegen hab ich kaum mehr fotographiert als hunderte Male das Capitol… ;o) Washington hat mir wirklich sehr gut gefallen, so dass es wahrscheinlich eine Station auf unserem nächsten Roadtrip wird. Und was steht sonst so an? Bei uns hat vor einem Monat das Semester wieder angefangen. So langsam schreiben wir die ersten Arbeiten. Allerdings ist es diesmal wohl weitaus weniger stressig für mich als letztes Semester, da die Kurse etwas einfacher sind. Ende Februar kommt Steffen vorbei und dann werden wir den erwähnten Roadtrip unternehmen. Es bleibt also spannend! Bis bald!

Weitere Bilder findet ihr hier

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