Okt 20 2008

Braunschweig im Oktober

Geschrieben von Dennis um 12:29 Uhr unter Neues von Dennis

Ja Leute, schnell vergeht die Zeit und so habe auch ich das Schreiben ein wenig vernachlässigt. Hier in der WG will sich der Alltag noch nicht so richtig einstellen. Im Schnitt sind nur zwei Bewohner anwesend. Zum einen lag das an der Vorbereitung und der Durchführung des “Ottstock”, welches wohl ein voller Erfolg gewesen ist (zumindest ist eine Fortsetzung geplant) und zum anderen an der für uns klausurenfreien Zeit, die jeder mal für die ein oder andere Woche bei den Eltern (Dominic, ich) oder im Urlaub (na wer wohl ;) ) verbringt. Der arme Georg muss dann auch schon mal alleine die Wohnung hüten. Allerdings gehe ich mit ihm (bzw. er mit mir) nun regelmäßig zweimal die Woche zum Sport und auch Martin hat angekündigt uns demnächst zu begleiten.

Zu meinen persönlichen Highlights zählte zunächst einmal das firmeninterne Oktoberfest von Riekes Arbeitgeber mit traditionellem Essen und etwas zu viel Bier und Jubi. In der darauffolgenden Woche stieg dann die Party anlässlich des 60. Geburtstag meines Vaters, mit hervorragendem Essen und etwas zu viel Cuba Libre. Zeitgleich fand in Ottbergen das “Ottstock” - vermutlich mit etwas zu viel von allem - statt, von dem Martin oder Dominic bei Gelegenheit noch mal ausführlich berichten sollten.

Dann waren Rieke und ich auch noch auf zwei Konzerten. Zum einen auf St. Pauli im Knust, wo wir uns zusammen mit 70 (?) anderen Leuten ohne Gedrängel Roger (von Blumentopf) und Nico Suave aus nächster Nähe ansehen konnten. Zum Glück war die Stimmung trotzdem richtig gut und deshalb das Konzert einfach saugeil. Ich hatte beim Betreten des Knusts schon befürchtet, dass Roger, der durchaus schon vor einigen tausend Leuten gespielt hat, ob des, nun ja, übersichtlichen Publikums möglicherweise etwas angepisst sein würde, was sich aber überhaupt nicht bestätigt hat. Viel mehr war ihm die extreme Nervosität zu Beginn und die Entspannung im weiteren Verlauf des Abends anzumerken und zu -sehen. Zusammengefasst würde ich den Abend als sehr chillig bezeichnen. ;)

Zum anderen gings beim “Blues am Deich” in Stade noch etwas “kultureller” zu, als uns der Afropean Express, Francis Mbappe (beide sehr, sehr geil) und Corey Harris (für meinen Geschmack, und den einiger anderer, zeitweise einnickender, Gäste im viel zu warmen Stadeum etwas zuuuuu chillig) den Blues näher brachten. Leider war es auch ein Sitzkonzert, was zumindest den ersten beiden Acts nicht gerecht wurde. Zumindest zeitweise ließen sich die Leute aber doch zum Aufstehen und Mittanzen animieren.

An diesem Wochenende waren dann ausnahmsweise mal wieder alle (bis auf Martin, der mit Anne auf Sizilien rumturnt) in BS versammelt, was wir sofort für einen gemeinsamen Kochabend zusammen mit Jalil und seiner neuen Flamme Rike nutzten. Es gab übrigens Lachs mit Zucchini-Champignon-Sauce und Zitronennudeln. Dazu Salat und etwas zu viel Knallfroschbowle (fragt lieber nicht), Wein, Bier, Cointreau, Weinbrand und später auf irgendeiner Cowboy-und-Indianer-Party, auf der wir waren, noch 6er-Pasch (was auch immer da drin ist), Whiskey, Rum-Cola (und noch andere Getränke?!). Ich schüttel’ mich jetzt noch…

PS: Bilder sind zwar geringfügig vorhanden, aber leider kann ich mein Übertragungskabel gerade nicht finden. Ich muss mal aufräumen…

4 Kommentare zu “Braunschweig im Oktober”

  1. Steffenam 20 Okt 2008 um 20:19 Uhr

    Hoert sich ja allgemein nach etwas zu viel… an. :) Wie ich lese (vielleicht dann auch bald sehe, wenn der Herr sich des Aufraeumen annimmt), habt ihr auch in der Heimat ne Menge Spass.

    Gruesse an alle - und Schnulli is schon wieder verreisen? Tststs… :)

  2. Dennisam 21 Okt 2008 um 09:30 Uhr

    Yep. Insgesamt alles so, wie man es von uns erwartet. Wir bemühen uns nach Kräften, euch die Rückkehr so einfach wie möglich zu machen und euch die Gelegenheit zu geben, zu erkennen, dass IHR diejenigen seid, die sich verändert haben werden. ;)

    Martin hat jetzt übrigens auch nen Hiwi-Job im IVB. Geht ab November los. Das erste Gehalt ist allerdings bereits ausgegeben: Der Alfa hat jetzt nen Fächerkrümmer und einen Schalldämpfer weniger. Zitat Dominic: “Das Ding hört sich auf der Autobahn an wie ein alter Rennwagen. Aber bei niedrigeren Drehzahlen bekommt man richtig Kopfschmerzen. Da muss unbedingt noch ein Schalldämpfer drunter.” Und das soll wohl was heißen…

  3. Steffenam 25 Okt 2008 um 00:06 Uhr

    Dominic sagt das? Ach du scheisse… Martin hat nen Knall! :) Was heisst denn ueberhaupt “auch” nen HiWi Job im IVB? Wer noch?

  4. Martinam 30 Okt 2008 um 19:57 Uhr

    …da muss ich mich jetzt auch mal einschalten :-)

    Das “auch” war wohl zuviel, keine Ahnung. Jedenfalls ist aus Informartin nun doch noch Vordiplomartin geworden :-D
    Jetzt kanns also richtig losgehen! Tut es auch schon, ich höre Vorlesung über Vorlesung und bin motiviert wie lange nicht :-)

    Ach ja..und die Karre ist mir auch etwas zu laut zwischen 2 und 3000. Die Dröhnfrequenzen sind da zu heftig. Oben rum allerdings ist der Klang der Hammer! Besser gehen tut er natürlich auch. Der Sportendtopf, der dann irgendwann mal drunter kommt wird dann aber leider wohl das schöne Knallen (ja, jetzt wirklich knallen!!) beseitigen…

    Grüße in den Rest der Welt :-)

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