Mrz 14 2009

Sunshine Roadtrip

Geschrieben von Christopher um 07:27 Uhr unter Neues von Christopher, Neues von Steffen

2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1292.jpgJetzt gibt es endlich wieder ein Blogupdate. Das ist auch dringend nötig. Nicht nur, dass wir einfach super viel in den letzten Tagen erlebt haben, vorallem das Wetter hat sich dramatisch verändert. Waren in Washington noch ungemütliche 10°C bei bewölktem Himmel und quengelndem Steffen, so sind wir mittlerweile bei 31°C und Dauersonnenschein angekommen. Gerade liegen wir in Daytona Beach zwischen hunderten Springbreakern. Vor uns rauscht das azurblaue Meer, hinter uns scheint die Sonne über den Strandbars mit lauter Musik und Live-Unterhaltung. Aber nun erst mal der Reihe nach:

Wir sind am Dienstagabend in Washington aufgebrochen, um in der Dunkelheit einige Meilen in Richtung Süden zurückzulegen. Gegen halb zwölf haben wir uns dann ein günstiges Motel in North Carolina genommen. Auf der Karte ist dies der Abschnitt A-B

2009-03-11_East_Coast_Roadtrip_0848.jpgAm Mittwoch sind wir dann von North Carolina nach Charleston gefahren, eine für amerikanische Verhältnisse sehr historische Stadt, die noch eher im europäischem Stile angelegt ist. Auf dem gesamten Weg von Washington nach Charleston ist das Thermometer stets gestiegen. Selbst gegen Abend hat die Fahrt nach Süden die abendliche Abkühlung wett gemacht. Vor Charleston 2009-03-11_East_Coast_Roadtrip_0910.jpghatten wir schließlich das erste mal 30°C überschritten. In Charleston sind wir viel mit dem Auto herumgefahren, da die Gegend etwas weitläufiger ist und es einfach viel zu sehen gibt. Gegen späten Nachmittag haben wir dann noch ein Militärmuseum am Patriots Point besucht und konnten auf und in Flugzeugträgern, U-Booten und Schiffen herumklettern. Gegen Abend sind wir dann nach Folley Beach gefahren und haben uns auf die Dachtarasse einer recht einheimischen Strandbar gesetzt. In North Carolina waren wir als Europäer scheinbar eine echte Rarität, jedenfalls sind wir desöfteren angesprochen worden und sind auch in dieser Bar nett mit Amerikanern ins Gespräch gekommen. Allerdings wollten wir diesen Abend nutzen um noch weiter nach Florida zu kommen. Diesen Plan haben wir dann auch perfekt in die Tat umgesetzt. 10 Meilen hinter der Grenze zu Florida konnten wir uns ein sehr schönes Motel mieten und damit unsere erste Nacht in Florida verbringen. (Kartenabschnitt B-E)

2009-03-12_East_Coast_Roadtrip_1069.jpgUnser ursprünglicher Plan für Donnerstag war es, nach Jacksonville zu fahren und den Tag in der Stadt zu verbringen. Da wir allerdings so von dem Wetter angetan waren, haben wir uns bei der Navi-Programmierung dann doch für Jacksonville-Beach entschieden. Jacksonville Beach war nicht besonders umwerfend, der Strand war jedoch schön und wir haben die Gelegenheit genutzt etwas am Strand entlangzulaufen. Das Publikum war sehr jung und etwas abgedreht. Danach sind wir entlang der Küste nach St Augustine gefahren. Auf dem Weg dorhin haben wir einige Stops an der Küste gemacht. Gegen 16:00 Uhr sind wir dann schließlich in St Augustine angekommen. Nach eigenen Angaben soll es die älteste Stadt der Nation sein. In der Tat ist die Stadt sehr abwechslungsreich mit vielen kleinen und gepflegten Häusern gestaltet. Wir haben uns dann schon bei der Ankunft ein Motel genommen, 2009-03-12_East_Coast_Roadtrip_1123.jpgein kleinen Mittagsschlaf gemacht und sind dann zu Fuß auf in die Stadt. Zum Abschluss des Abends waren wir dann in einer Bar und hatten Abendessen und Drinks. (Kartenabschnitt E-G)

Heute (Freitag) sind wir dann spät aufgestanden, haben kurz vor 10 Uhr in unserem Motel „inklusive“ gefrühstückt und 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1151.jpgsind dann nochmal in die Innenstadt von St Augustine. Dort haben wir uns zwei schicke Hüte gekauft, damit wir uns beim morgigen Cabrio-Fahren nicht den Nacken verbrennen. Wir haben uns dann noch eine kleine Deutschlandflagge gekauft uns sie später an unserem Jetta befestigt. Mit der Flagge auf dem Jetta und schicken Hüten auf dem Kopf ging es dann auf nach Daytona Beach. Natürlich haben wir uns als erstes den Daytona International Speedway angeschaut. Danach ging es dann an den Strand. Früher war Daytona eine Springbreak-Hochburg. Heutzutage sind die favorisierten Spring Break Orte woanders zu finden. Allerdings waren immer noch einige Springbreaker vor Ort und wie bereits oben geschrieben, haben wir uns dann wieder an den Strand gelegt. Seit dem wir in Florida sind, bekamen wir schon hin und wieder mal was Verrücktes zu sehen. Hier war allerdings die Konzentrationen an eigenwilligen Leuten und vor allem Fahrzeugen sehr groß. Wir mussten allerdings auch feststellen das Daytona Beach alles andere als wirklich schön ist. 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1215.jpgEs ist mehr eine an der Küstenstraße vorhandene Ansammlung von recht hässlichen Hotels. Das stumpfe Springbreak-Gehabe passte umso besser dazu, so dass wir auch nicht viel mehr Zeit in Daytona verbracht haben. Das soll nicht heißen, dass die Stadt keinerlei schöne Ecken hat, aber der Küstenstreifen ist es sicher nicht. Wir haben dann den späten Nachmittag genutzt, um in Cape Caneveral vorbeizuschauen und einen Blick auf das John F. Kennedy Space Center zu werfen. 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1196.jpgWir wussten zwar, dass es schon geschlossen haben würde, jedoch hofften wir auch so etwas sehen zu können. Das war dann leider nicht der Fall und wir sind weiter nach Cocoa Beach, ein auf der Karte sehr vielversprechendes Örtchen. Leider mussten wir auch hier zu dem Ergebnis kommen, dass es alles andere als schön ist. Es ist vielmehr erstaunlicher wie sehr man diese wunderbare Landschaft mit schnurgeraden, superbreiten Straßen und sich ständig wiederholenden Fastfoodketten und Plattenbauhotels verschandeln kann. Es war wirklich etwas schockierend, wenn auch die restliche Landschaft immer wieder schön anzusehen war. (Kartenabschnitt G-J)

Wir sind nun nach diesem Tag der eigenartigen Eindrücke nach Orlando gefahren und haben uns wieder ein Motel genommen. (Kartenabschnitt J-K) Morgen holen wir unseren Mustang ab und dann geht’s auf nach Key West!

Weitere Bilder findet ihr hier

Hier könnt ihr die Fahrstrecke mit Stationen der letzten Tage sehen:


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2 Kommentare zu “Sunshine Roadtrip”

  1. christophers Mamaam 14 Mrz 2009 um 20:07 Uhr

    Tolle Bilder! Wünsche euch beiden weiterhin viel Spaß in eurem Cabrio.

    Hätte nicht gedacht, dass ihr so vernünftig seid und euch Hüte zulegt.

    Wir sind gespannt auf den nächsten Bericht.

  2. Steffens Mumam 17 Mrz 2009 um 15:38 Uhr

    kann ich nur unterstreichen was Christophers Mama schreibt! Manchmal wundert man sich!
    Ja leider hab die Amerikaner manchmal nicht ganz so viel Stil . Aber Hauptsache ihr habt Spaß und bekommt einen Eindruck von diesem doch großen Land.
    Liebe Grüße Steffens Mum

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