Archive for the 'Neues von Steffen' Category

Dez 05 2008

Maltese Falcon im Panama Kanal

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2008-12-02-Maltese_Falcon_bei_Miraflores_20368.JPGBevor Christopher euch mit seinem zweiten Bericht aus Las Vegas erneut vom Hocker haut habe ich einen kleinen Happen für euch. Die größte und teuerste Segelyacht der Welt in privater Hand hat sich einige Tage in Panama aufgehalten - die Maltese Falcon. Sie befindet sich im Besitz eines Venture Capitalist, Tom Perkins, er hat unter anderem in Google investiert. :) Die Yacht hat laut Perkins einen Wert von 150.000.000 bis 300.000.000 USD. Der Preis und die Größe sind aber gar nicht das interessanteste, wirklich abgefahren ist die Technik, das System der Yacht. Sie ist die einzige Segelyacht die ein Konzept verwendet, welches in den 60ern zum ersten Mal angedacht, bis vor drei Jahren aber nie realisiert wurde, das Dyna-Rigg Konzept. Alles ist vollautomatisiert, die drei Mäste sind vollautomatisch drehbar und koennen somit die Segel trimmen. Am besten lest ihr euch mal den WIkipedia Artikel durch (Deutsch | Englisch). Warum ich euch das ganze erzähle? Die Maltese Falcon war nicht nur in Panama, sondern ist auch durch den Panama Kanal gefahren - und wir waren dabei! Seht selbst.

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Nov 26 2008

Karibik! San Blas! Kuanidup!

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2008-11-22-Kuanudup_San_Blas_10809.JPGViele werden jetzt neidisch sein! Die meisten haben Grund genug dazu! Die wenigsten werden es zugeben! :) Um ehrlich zu sein, weiss ich gar nicht was ich dieses mal so recht schreiben soll. Viel getan haben wir nicht, das vergangene Wochenende, ausser hunderten von Fotos. Wir waren in dem wunderschoenen Karibik Gebiet San Blas/Kuna Yala. Die interessanten Infos dazu findet ihr hervorragend aufbereitet auf Wikipedia. Nur das noetigste an dieser Stelle: San Blas ist eine Inselgruppe mit 300-400 kleinen Inseln und 100% Karibikflair. Dort gibt es keine Hotels oder Massentourismus, nur die Kunas und ihre Cabanas.

2008-11-22-Kuanudup_San_Blas_10723.JPGEigentlich gibt es nicht viel mehr zu sagen, als das es wunderschoen war und wir sicher noch einmal wiederkommen werden, denn das Wetter war fuer San Blas Verhaeltnisse relativ schlecht. Der Grund hierfuer war ein riesiger Sturm der in der Karibik wuetete. Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen…

PS: Die restlichen Peru Bilder werden garantiert noch nachgeliefert! Ups… :(

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Nov 13 2008

Peru Trip Teil 2 - Cusco

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2008-11-03-Peru_Tag_3_286.jpgWie angekuendigt hier nun der zweite Bericht zu unserer Perureise. Am (sehr) fruehen Morgen des 03.11.03 (Montag) trug uns der Flieger von Lima nach Cusco. Schon seltsam, von nahezu 0m ueber n.N.  zu starten und auf 3.416m zu landen. Dafuer wurden wir dann auch direkt von unserem dortigen Hotel mit einem “Mate de Coca” versorgt. So nennt sich der einheimische Tee von Blaettern der Coca Pflanze. Ich hoffe in den naechsten Wochen keinen Drogentest ueber mich ergehen lassen zu muessen, sonst Ende ich wie ein beruehmter deutscher Fussballtrainer, der einst sagte: “Ich unterziehe mich diesem Drogentest mit reinstem Gewissen”! :) Angeblich soll man das Kauen von Cocablaettern, das lutschen von Cocabonbons und das trinken von Coca Tee durchaus nachweisen und als Drogenkonsum bezeichnen koennen. Vielleicht ist das aber auch nur ein Geruecht. Fakt ist, dass in Peru all das legal und stark verbreitet ist, die einheimischen nutzen die Coca Pflanze in all diesen Formen als Medizin gegen die sogenannte Hoehenkrankheit - und es hilft wirklich!

2008-11-03-Peru_Tag_3_236.jpgUeber Cusco gibt es an sich schon unendlich viel zu erzaehlen, wer genaueres Interesse hat, sollte sich einfach die Wikipedia Seite zu Cusco durchlesen. Ich beschraenke mich an dieser Stelle darauf das Cusco eine in einer Hochebene gelegene Stadt ist, die mit ihren zahlreichen engen, von urigen Haeusern umsaeumten, Gassen, zu bezaubern weiss. Das dort lebende Voelkchen ist grossteils ungeheuer freundlich und zuvorkommend. Cusco bezieht seine Anziehung auf den Toursimus vor allem aus der Inkazeit, denn da war es die Hauptstadt des damaligen Reiches und hat daher zahlreiche Inkaruinen in naehrer Umgebung zu bieten. Die davon ohne Frage bekannteste ist der sogenannte Machupicchu, dazu aber im naechsten Reisebericht mehr.

2008-11-03-Peru_Tag_3_280.jpgIn Cusco haben wir uns ein wenig auf die Hoehe eingestellt und das eine oder andere Mal nett gegessen. Es wurde unter anderem Mehrschweinchen (Peruanische Spezialitaet), Alpaca (Lamaart) und zahlreiche typische Gemuesearten und Zerealien probiert. In Cusco faellt es nicht schwer Leute kennenzulernen, da viele junge Reisende in den Cafes, den Strassen und vor allem auch den Clubs anzutreffen sind.

2008-11-04-Peru_Tag_4_329.jpgAn unserem letzten Tag in Cusco bevor wir nach Aguas Calientes, das Dorf am Fusse des Machupicchu, aufbrachen, beschlossen wir die Landschaft noch einmal ganz idyllisch, fern ab von jeder Strasse zu erkunden. Was bietet sich da besser an, als eine Quadtour? Eben! Diese nahm gute 4 Stunden in Anspruch und war ein perfektes Mittelmass zwischen landschaftlichem Genuss und purer Action. Ein bisschen dreckig sind wir dabei auch geworden.

2008-11-03-Peru_Tag_3_231.jpgZu unserem Hotel in Cusco muss ich auch noch ein zwei Worte verlieren. Es hiess “Ninos Hotel”, was soviel heisst wie “Kinder Hotel”. Der Name kam nicht von ungefaehr, da ein Grossteil des Erloeses fuer Waisenkinder gespendet wird. Dementsprechend, war es nicht die guenstigste Bleibe im Ort hatte aber ungeheuer viel Charme und unglaublich nettes Personal. Man fuehlte sich dort extrem sicher und gut umsorgt. Das Hotel besass auch wie viele andere Haueser in Cusco einen bezaubernden Innenhof. Als kleine Randbemerkung zu Cusco faellt mir noch ein, dass wir von dort natuerlich die US Wahl live mitverfolgt haben und relativ ueberrascht waren, dass alle dort anzutreffenden Amis ausnahmslos Obama Waehler waren!

Bis zum naechsten Reisebericht, wenn es heisst: Auf nach Aguas Calientes mit einem urigen Zug!

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Nov 12 2008

Peru! Peru! Wir waren in Peru!

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2008-11-02-Peru_Tag_2_134.jpgEinen wunderschoenen Guten Abend nach Deutschland und den Rest der Welt. Wir sind von unserer Reise aus Peru zurueck, mit hunderten Bildern und noch mehr Eindruecken. Die Entscheidung nach Peru zu reisen, war definitiv die Richtige, wir haben so viel erlebt, gesehen und Leute kennengelernt - unglaublich. Ich werde euch jedoch nicht mit einem gesamthaften Bericht ueberfordern, sondern das ganze Haeppchenweise gestalten, undzwar gegliedert nach Orten. Heute habe ich einige Bilder von unserem ersten Aufenthaltsort fuer euch, Lima und Umgebung.

2008-11-02-Peru_Tag_2_199.jpgDie Erwartungen waren gering, Lima wurde uns als haessliche, dreckige und gefaehrliche Stadt ohne schoene Ecken angekuendigt. Dem war zum Glueck ganz und gar nicht so! Natuerlich war ein Grossteil der Stadt nach europaischen Standards in einem relativ schlechten Zustand, aber es gab traumhafte Ecken. In einer dieser Ecken war auch genau unser Hotel. Das Centro de Lima ist ein sehr schoen erhaltener Stadtteil mit alten Palastartigen Gebaeuden und Plaetzen.

2008-11-01-Peru_Tag_1_024.jpgEines dieser alten beeindruckenden Gebaeude war unser Hotel - das Gran Hotel Bolivar. Vor einigen Jahren noch eines der besten der Stadt wurde es seit ca. 30 Jahren nicht mehr auf Vordermann gebracht. Daher auch der guenstige Preis. Seinen Glanz und seinen Flair hat das Hotel in den Jahren des Alterns allerdings ganz und gar nicht verloren. Eine sehr interessante Zeitreise und eine ganz neue Erfahrung. Das Hotel kann ich nur jedem der sich in Lima aufhalten moechte empfehlen.

Auch Miraflores, das aktuelle reiche Inn-Viertel war sehr schoen fuer einen Abendspaziergang am Meer, nur viel zu viele Paerchen fuer meinen aktuellen Geschmack. :)

2008-11-02-Peru_Tag_2_067.jpgAm zweiten Tag haben wir eine kleine Tour mit einem Taxi gemacht, eigentlich war das Ziel ein Wasserfall bei Chosica, einige Dutzend Kilometer von Lima entfernt. Leider hat der Taxifahrer auch mit zahlreichem Nachfragen diesen Wasserfall nicht gefunden. Das war uns im Endeffekt relativ egal, wir haben dank ihm einiges ueber Lima gelernt und vor allem sehr viel vom Umland und touristisch nicht erschlossenen Gebieten gesehen.

Als naechstes ging es dann am Montag nach Cusco, der alten Hauptstadt des Inka Reichs, dazu spaeter mehr!

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Nov 01 2008

Peru! Peru! Wir fahren nach Peru!

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Hallo liebe Leute, es ist still geworden hier in letzter Zeit, i know. Entschuldigt bitte, aber die letzte Zeit war etwas stressig und es gab nicht wirklich viel was samt Fotountermalung veröffentlicht werden konnte. Ich wollte heute eigentlich ein Paar Zeilen über die letzten Wochen schreiben, aber leider war die Halloween Party hier in Panama ausgiebiger als vermutet. Jetzt ist es bereits 2:30 Uhr und um 6 Uhr muss ich bereits wieder aufstehen. Dann wird gepackt und um 10:05 Uhr geht unser Flieger nach Lima. Jeah! Peru wir kommen. Vielleicht kann ich euch von dort auch ein wenig auf dem Laufenden halten, ich denke aber eher nicht. Also, bis in 10 Tagen, dann werde ich mit hoffentlich vielen wunderbaren Fotos zurück sein.

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Okt 08 2008

Bocas del Toro

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bocas_del_toro_078.JPGAuch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole: Ein wahnsinnig schoenes Wochenende liegt hinter uns. Donnerstag und Freitag haben wir uns Urlaub genommen, so dass wir bereits am Mittwoch Abend mit dem Bus durchstarten konnten. Ok - durchstarten - ist ein wenig weit hergeholt. Es ging eher langsam aber sicher nach Bocas. Nein das ist eigentlich wieder falsch… der Busfahrer holte alles raus uns fuhr in halsbrecherischer Art und Weise gute 9 Stunden durch die Nacht. Etwas erschoepft sind wir dann am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr in Almirante angekommen. Dort wird man quasi von ganz alleine in ein Taxi verfrachtet welches einen zu den Taxibooten bringt. Die ganze Situation war etwas gespenstisch, man kommt mitten in der Nacht im Nirgendwo an und wird von heiss diskutierenden Taxifahrern umkaempft. Eh man sich versieht liegt die Tasche bereits auf der Ladeflaeche eines Taxis und man sollte schleunigst zusehen dass diese nicht ohne ein davon faehrt. Noch interessanter gestaltete sich dann aber die Ankunft beim Taxiboot. Noch immer in kompletter Dunkelheit, ein haessliches unbeleuchtetes Kellergebaeude in das man hineingeschickt wird um dort weiterer 4 Dollar und seine Reisepassnummer zu lassen. Im Endeffekt war jedwede Aufregung umsonst, um Punkt 6 Uhr saßen wir im uebermotorisierten Wassertaxi und starteten durch zur Hauptinsel Bocas del Toro, die Isla Colon. Diesesmal ist durchstarten bewusst und korrekt gewaehlt. Dort angekommen ging es mit einem weiteren Taxiboot zur Isla Bastimentos, Ziel Tio Tom, unsere Bleibe fuer die naechsten 4 Tage.

bocas_del_toro_128.JPGTio Tom ist eine sehr nette und familiaere kleine Pension direkt auf dem Wasser in deutscher Hand. Nein eigentlich in berliner Hand, ups, sorry Tom! Natuerlich in brandenburgischer Hand. Das erklaert auch die berliner Schnauze, fuer meine muenchener Mitreisenden ein kleiner Kulturschock. Wir 3 Jungs teilten uns ein Zimmer und waren so mit 10 Dollar pro Nacht dabei, die Maedels mussten zu zweit jeder 12,50 Dollar zahlen. Tom und Ina, die beiden Gastgeber, gaben sich alle Muehe uns auch in 4 Tagen mindestens das eine oder andere Kilo zunehmen zu lassen. Es gab selbstgebackenes deutsches Brot und wahnsinng leckeres Essen.

bocas_del_toro_020.JPGAber der Reihe nach. In Bocas ist es ueblich eigentlich jeden Weg mit einem Wassertaxi zurueckzulegen. So schlossen wir uns am ersten Tag auch gleich 3 weiteren Bewohnern der Pension an und machten uns auf zu einer Tages-Strand-Tour. Zunaechst ging es zum Polo Beach, spaeter dann zum Red Frog Beach. Beide Straende auf der Isla Bastimentos gelegen, waren der absolute Hammer. Total leer, klares Karibik Wasser, traumhafter Sand und die wahre Natur pur - keine Hotels, kein gar nichts. Abends ließen wir uns dann lecker von Ina und Tom bekochen und kuehlten unsere mit Eindruecken ueberforderten Koepfe mit dem einen oder anderen Homemade Cuba Libre.

bocas_del_toro_034.JPGAm zweiten Tag nahm uns der selbe Bootfahrer wie beim ersten Tag mit zu einem etwas groeßeren Trip. Zunaechst ging es zur Dolphin Bay - wie der Name schon sagt, stand hier Delfingucken auf dem Plan. Wir wollten es ja nicht glauben, aber wir haben wirklich Delfine aus naechster Entfernung gesehen, schoene Tiere. Anschließ ging es weiter zum meines Erachtens nach schoensten Strand den ich bisher gesehen habe, die Isla Zapatillas. Eine kleine Insel etwas vorgelagert in der karibischen See und komplett unbewohnt. Traumhafter Strand, noch schoeneres Wasser und vor allem sehr klein. Wir konnten die gesamte Insel innerhalb von einer halben Stunde zu Fuß umrunden. bocas_del_toro_051.JPG Fuer die daheimgebliebenden: Stellt euch vor, ihr lauft um einen kleinen See - nur eben komplett invertiert. :) Zum Abschluss der Tour ging es zu einem kleinen Riff zum Schnorcheln. Damit war der Tag aber nocht nicht vorueber. Abends haben wir uns dann mit zwei amerikanischen Maedels zum feiern verabredet, die waren auch den ganzen Tag mit uns unterwegs. Zum feiern muss man allerdings auf die Isla Colon fahren, dort findet aber das karibische Leben in voller Huelle und Fuelle statt. Massenhaft extrem coole Rasta Jungs uns sehr entspanntes Leben. Unzaehlige kleine Bars, Hostels und viele junge Menschen.

bocas_del_toro_082.JPGDer dritte Tag stand im Zeichen des Segelns - wir sind auf einem Catamaran ein bissel durch die Gegend geschippert. Nein, es war viel besser als das jetzt klingt - nur mit segeln sollte man das eben nicht verwechseln, viel Wind gab es eben nicht. Wieder ging es zur Dolphin Bay, schnorcheln, schnorcheln und nochmal schnorcheln. Traumhaftes Wetter, nette Leute auf dem Cat und wieder ein Tag auf dem Wasser, genau mein Ding. Abends ging es dann in die beruehmt beruechtigte Aqua Lounge zum feiern. Open-Roof Party der allerfeinsten Art. Sogar mit einem kleinen tropischen Regenschauer mitten in der Nacht. Egal, warm wars… also Tshirts aus und weiter tanzen.

bocas_del_toro_117.JPGAm Sonntag und damit unserem letzten Tag haben wir endlich mal ein wenig ausgeschlafen, um dann in Ruhe unsere Zimmer zu raeumen. Anschließend haben wir uns nochmal das Dorf genau angeschaut und ein Paar Impressionen auf Fotos festgehalten. Fuer zwei Stunden haben wir es uns zum Abschluss des Karibiktrips am Wizardbeach gutgehen lassen. Diesen kann man per 30 minuetigem Fussmarsch durch den Jungle erreichen.

Gegen 4 haben wir dann die Rueckreise angetreten, Taxiboot, Taxiboot, Taxi und 9 Stunden Busfahrt. Puenktlich morgens um 5 waren wir dann wieder in Panama City, um 6 lag ich im Bett und hab mir noch 2,5 Stunden Schlaf gegoennt bevor es ins Office ging. Als Fazit muss ich leider sagen, ich weiß nicht wie ich jemals nochmal in einen Standard ich-bin-2-wochen-in-einem-hotel-urlaub-auf-malle fliegen soll. Es gibt so viel schoeneres!

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Okt 02 2008

Auf gehts in die Karibik!

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In voller Vorfreude blicken wir auf die kommenden 4 Tage. Heute Abend geht es mit dem Bus ueber Nacht (9 Stunden Fahrt, baeh!) nach Bocas del Toro - einem kleinen Inselparadies in der Karibik. Dort bleiben wir 3 Naechte in einem unter deutscher Hand gefuehrten kleinen Hostel direkt am, bzw. auf dem Wasser: Tio Tom. Jetzt kommen wir aber zur Kehrseite der Medaille. Um euch vollends eifersuechtig zu machen, wuerde ich euch anschliessend natuerlich zahlreiche traumhafte Fotos praesentieren… aber leider hat diese Woche meine Digitalkamera den Geist aufgegeben. Ich weiss leider noch nicht genau was ich machen soll, aber mein Konto ist geoeffnet fuer Spenden. Seid doch ehrlich, wir profitieren alle davon :)! Mal schauen was ich machen werde… bis Sonntag!

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Sep 29 2008

Boattrip zur Isla Taboga

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2008-09-28-Motorboot_nach_Taboga 101.jpg

Und wieder kann ich euch von einem Highlight berichten. Immer wenn ich mir denke, dass es gar nicht mehr besser werden kann werde ich hier in Panama eines Besseren belehrt. Heute hatten wir dir Ehre von dem Bruder einer Arbeitskollegin auf seinem Jetboat mitgenommen zu werden. Er hat eine Firma die Boote, Jetski Quads usw. verkauft, verleiht und pflegt. Ein Jetboat ist im übrigen ein ersteinmal ganz normales Motorboot, der Unterschied zu einem herkömmlichen Boot ist der Antrieb, dieser funktioniert genauso wie bei einem Jetski. Das Wasser wird angesaugt, im Bootsinneren beschleunigt und nach hinten herausgedrückt - dadurch erzeugt man Vortrieb, undzwar nicht zu knapp. In unserem Fall haben 430 PS dafür gesorgt das wir standesgemäß vorwärts gekommen sind. Wahnsinnig schnell, vor allem die Beschleunigung und die Gasannahme waren enorm, einen langen Übergang in den Gleitbetrieb gibt es bei diesem Boot nicht. Auf dem Weg zur Isla Taboga hat Jan (so heißt der Captain) uns allerhand interessantes gezeigt und hat kleine touristische Umwege genommen. Mir ist wieder einmal klar geworden das ich mich in und auf dem Wasser einfach wohl fühle! :)

2008-09-28-Motorboot_nach_Taboga 134.jpgIn der wirklich schönen Bucht vor der Isla Taboga angekommen, trafen wir auch gleich noch einen Kunden von Jan, der mit einem kleineren Jetboat und einem Jetski vor Ort war. Er hat uns auch gleich angeboten mal eine Runde zu drehen - da hab ich mich natürlich nicht lange bitten lassen. Erst hab ich hinter Jan Platz genommen, später durfte ich auch selbst mal ans Steuer. Mein Tageshighlight! Warum? Nicht nur weil es mein erstes mal Jetski fahren war, nein es war auch gleich eines der schnellsten Jetski die es zurzeit auf dem Markt gibt. 215 PS, 0-90km/h auf dem Wasser in 3.2 Sekunden. Schneller als die meisten Ferrari auf der Straße - und genauso hat es sich auch angefühlt: Atemberaubend! Aber seht selbst, die Bilder sprechen für sich.

Nun freuen wir uns schon riesig auf Bocas del Toro, am Mittwoch Abend werden wir den Bus besteigen der uns über Nacht durch ganz Panama fährt. Vorher zelebrieren wir noch unseren Einstand in der Firma, mit Frikadellen, Kartoffelsalat, Kaiserschmarrn und deutschem Bier am Dienstag.

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Sep 22 2008

Tauchen bei Portobelo

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2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (264).JPG

Es liegt mal wieder ein wahnsinnig schönes Wochenende hinter uns. Am Samstag morgen ging es früh raus, das Ziel war die Tauchschule Scubapanama in der Nähe von Portobelo. Scubapanama ist im Besitz eines Landstreifens direkt an der Karibik, ca. 3km von Portobelo, einer wunderschönen sehr ursprünglichen Hafenstadt, entfernt.

2008-09-21-Scubapanama_bei_Portobello (11).JPGDort hieß es für Alexa, Stefan und Miguel die 4 Meertauchgänge für ihren “Open Water Diver” zu absolvieren. Ich habe mich kurzerhand angeschlossen und bin mitgefahren. Scubapanama ist ein kleines Familienunternehmen einer panamesischen Familie, die es geschafft hat ein kleines Taucherparadies direkt am Wasser zu errichten. Es ist alles vorhanden, kleine Bungalows mit integriertem Bad, einer Aussichtshütte auf dem Wasser, ein Bootssteg, eine kleine Bar mit einigen wenigen Mittagsgerichten - traumhaft. Seht selbst! Gegen Abend bot uns Rene, Tauchlehrer und Chef von Scubapanama, sogar an, mit ihm und seiner Frau nach Portobelo zu fahren. Wir haben zusammen mit einem russischen Pärchen, dass auch den Tauchkurs absolviert und sehr nett war, auf der Ladefläche des Pickups teilgenommen - mal was ganz anderes. :)

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (154).jpgPortobelo war sehr schön, nicht komplett restauriert, sondern einfach mal komplett orginal. Sehr viele einheimische und entgegen des Wikipedia-Eintrags haben wir nahezu keinerlei Touristen getroffen. Dort gab es auf jeden Fall gut erhaltene Festungsanlagen und ein altes Hafen-Waren-Haus zu bestaunen. Fotos sind genügend vorhanden.

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (228).JPGPünktlich zur untergehenden Sonne haben wir uns dann aber schnell wieder zurück zu Scubapanama augemacht um den wahrlich beeindruckenden Sonnenuntergang in voller Hülle und Fülle zu genießen - traumhaft - wiederum: Seht selbst. :)

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (200).JPGAm nächsten Tag, heute, wurden dann die zwei finalen Tauchgänge absolviert und danach ging es auch schon direkt wieder heim. Endlich mal wieder tauchen, sehr cool. Das wird es dank meiner neuen Tauchpartner nun auch bald öfters geben. Eine schöne Woche wünsche ich…

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Sep 20 2008

Urlaubspläne

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Einen wunderschönen Guten Abend aus Panamá! Ich liege gerade auf dem Sofa direkt vor dem Fenster (wir haben das Sofa etwas erhöht aufgebaut, so dass wir quasi direkt im Fenster liegen) und genieße die frische Luft im 19ten Stock. Gestern Abend waren wir im GURU - einem recht angesehenen Club. War sehr cool! Vor allem weil wir dank Jeri kostenlos reingekommen sind. :)

Heute stand der Tag ganz im Zeichen der Urlaubsplanung. Falsch! Eigentlich die ganze vergangene Woche. Alexa, Stefan und ich haben dank geschickter Urlaubs- und Feiertagsplanung im November 10 Tage frei. Heute sind wir uns endlich einig geworden wo die Reise hingehen soll und haben auch gleich die Flüge gebucht. Es geht nach Peru! Wow… wir sind sehr gespannt. Wir fliegen zunächst nach Lima, dort bleiben wir einen Tag. Von Lima geht es weiter mit dem Flugzeug nach Cusco. Cusco liegt bereits auf 3400m über n.N. - nachdem man sich dort ein Tag an die Höhe gewöhnt hat fahren wir mit dem Zug zum 70km entfernten Machu Picchu, einer alten Inkastadt in den Anden. Alleine die Zugfahrt soll atemberaubend sind! Von Cusco werden wir dann in den kommenden Tagen noch den einen oder anderen Ausflug unternehmen, zum Beispiel in die Verlorene Stadt. Nach 3 Tagen geht es dann mit dem Bus weiter zum Titicaca-See - der ist 18 mal so groß wie der Bodensee und liegt auch auf 3800m Höhe. Dort werden wir uns auch das eine oder andere anschauen um dann nach weiteren 3-4 Tagen wieder von Juliaca zurück nach Lima zu fliegen - dort wird aber nur kurz zwischen gestoppt, denn am selben Tag gehts “heim” nach Panama. Ich bin wirklich gespannt.

Morgen gehts endlich tauchen in Portobello, in der Karibik - jipee. Der Wochenendtrip des nächsten Wochenendes wurde um eine Woche verschoben, nach Bocas del Toro gehts also erst in zwei Wochen. Damit ist die Tripplanung aber noch nicht getan. Am 10. Oktober legt Holger in einem Club in New York City auf - ich bin wirklich ernsthaft am überlegen ob ich da hinfliege. Die Flüge sind recht günstig und ein Wochenende in New York hätte ja auch mal was. Coffer würde dann auch dazustoßen. Mal schauen - hat jemand ein wenig Geld über? :)

Grüße aus dem panamesischen Reisebüro. Bilder von unserm Abend im GURU werden nachgeliefert sobald Stefan die Bilder von seiner Kamera runtergeladen hat.

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