Nov 26 2008

Karibik! San Blas! Kuanidup!

Published by Steffen under Neues von Steffen

2008-11-22-Kuanudup_San_Blas_10809.JPGViele werden jetzt neidisch sein! Die meisten haben Grund genug dazu! Die wenigsten werden es zugeben! :) Um ehrlich zu sein, weiss ich gar nicht was ich dieses mal so recht schreiben soll. Viel getan haben wir nicht, das vergangene Wochenende, ausser hunderten von Fotos. Wir waren in dem wunderschoenen Karibik Gebiet San Blas/Kuna Yala. Die interessanten Infos dazu findet ihr hervorragend aufbereitet auf Wikipedia. Nur das noetigste an dieser Stelle: San Blas ist eine Inselgruppe mit 300-400 kleinen Inseln und 100% Karibikflair. Dort gibt es keine Hotels oder Massentourismus, nur die Kunas und ihre Cabanas.

2008-11-22-Kuanudup_San_Blas_10723.JPGEigentlich gibt es nicht viel mehr zu sagen, als das es wunderschoen war und wir sicher noch einmal wiederkommen werden, denn das Wetter war fuer San Blas Verhaeltnisse relativ schlecht. Der Grund hierfuer war ein riesiger Sturm der in der Karibik wuetete. Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen…

PS: Die restlichen Peru Bilder werden garantiert noch nachgeliefert! Ups… :(

5 responses so far

Okt 08 2008

Bocas del Toro

Published by Steffen under Neues von Steffen

bocas_del_toro_078.JPGAuch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole: Ein wahnsinnig schoenes Wochenende liegt hinter uns. Donnerstag und Freitag haben wir uns Urlaub genommen, so dass wir bereits am Mittwoch Abend mit dem Bus durchstarten konnten. Ok - durchstarten - ist ein wenig weit hergeholt. Es ging eher langsam aber sicher nach Bocas. Nein das ist eigentlich wieder falsch… der Busfahrer holte alles raus uns fuhr in halsbrecherischer Art und Weise gute 9 Stunden durch die Nacht. Etwas erschoepft sind wir dann am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr in Almirante angekommen. Dort wird man quasi von ganz alleine in ein Taxi verfrachtet welches einen zu den Taxibooten bringt. Die ganze Situation war etwas gespenstisch, man kommt mitten in der Nacht im Nirgendwo an und wird von heiss diskutierenden Taxifahrern umkaempft. Eh man sich versieht liegt die Tasche bereits auf der Ladeflaeche eines Taxis und man sollte schleunigst zusehen dass diese nicht ohne ein davon faehrt. Noch interessanter gestaltete sich dann aber die Ankunft beim Taxiboot. Noch immer in kompletter Dunkelheit, ein haessliches unbeleuchtetes Kellergebaeude in das man hineingeschickt wird um dort weiterer 4 Dollar und seine Reisepassnummer zu lassen. Im Endeffekt war jedwede Aufregung umsonst, um Punkt 6 Uhr saßen wir im uebermotorisierten Wassertaxi und starteten durch zur Hauptinsel Bocas del Toro, die Isla Colon. Diesesmal ist durchstarten bewusst und korrekt gewaehlt. Dort angekommen ging es mit einem weiteren Taxiboot zur Isla Bastimentos, Ziel Tio Tom, unsere Bleibe fuer die naechsten 4 Tage.

bocas_del_toro_128.JPGTio Tom ist eine sehr nette und familiaere kleine Pension direkt auf dem Wasser in deutscher Hand. Nein eigentlich in berliner Hand, ups, sorry Tom! Natuerlich in brandenburgischer Hand. Das erklaert auch die berliner Schnauze, fuer meine muenchener Mitreisenden ein kleiner Kulturschock. Wir 3 Jungs teilten uns ein Zimmer und waren so mit 10 Dollar pro Nacht dabei, die Maedels mussten zu zweit jeder 12,50 Dollar zahlen. Tom und Ina, die beiden Gastgeber, gaben sich alle Muehe uns auch in 4 Tagen mindestens das eine oder andere Kilo zunehmen zu lassen. Es gab selbstgebackenes deutsches Brot und wahnsinng leckeres Essen.

bocas_del_toro_020.JPGAber der Reihe nach. In Bocas ist es ueblich eigentlich jeden Weg mit einem Wassertaxi zurueckzulegen. So schlossen wir uns am ersten Tag auch gleich 3 weiteren Bewohnern der Pension an und machten uns auf zu einer Tages-Strand-Tour. Zunaechst ging es zum Polo Beach, spaeter dann zum Red Frog Beach. Beide Straende auf der Isla Bastimentos gelegen, waren der absolute Hammer. Total leer, klares Karibik Wasser, traumhafter Sand und die wahre Natur pur - keine Hotels, kein gar nichts. Abends ließen wir uns dann lecker von Ina und Tom bekochen und kuehlten unsere mit Eindruecken ueberforderten Koepfe mit dem einen oder anderen Homemade Cuba Libre.

bocas_del_toro_034.JPGAm zweiten Tag nahm uns der selbe Bootfahrer wie beim ersten Tag mit zu einem etwas groeßeren Trip. Zunaechst ging es zur Dolphin Bay - wie der Name schon sagt, stand hier Delfingucken auf dem Plan. Wir wollten es ja nicht glauben, aber wir haben wirklich Delfine aus naechster Entfernung gesehen, schoene Tiere. Anschließ ging es weiter zum meines Erachtens nach schoensten Strand den ich bisher gesehen habe, die Isla Zapatillas. Eine kleine Insel etwas vorgelagert in der karibischen See und komplett unbewohnt. Traumhafter Strand, noch schoeneres Wasser und vor allem sehr klein. Wir konnten die gesamte Insel innerhalb von einer halben Stunde zu Fuß umrunden. bocas_del_toro_051.JPG Fuer die daheimgebliebenden: Stellt euch vor, ihr lauft um einen kleinen See - nur eben komplett invertiert. :) Zum Abschluss der Tour ging es zu einem kleinen Riff zum Schnorcheln. Damit war der Tag aber nocht nicht vorueber. Abends haben wir uns dann mit zwei amerikanischen Maedels zum feiern verabredet, die waren auch den ganzen Tag mit uns unterwegs. Zum feiern muss man allerdings auf die Isla Colon fahren, dort findet aber das karibische Leben in voller Huelle und Fuelle statt. Massenhaft extrem coole Rasta Jungs uns sehr entspanntes Leben. Unzaehlige kleine Bars, Hostels und viele junge Menschen.

bocas_del_toro_082.JPGDer dritte Tag stand im Zeichen des Segelns - wir sind auf einem Catamaran ein bissel durch die Gegend geschippert. Nein, es war viel besser als das jetzt klingt - nur mit segeln sollte man das eben nicht verwechseln, viel Wind gab es eben nicht. Wieder ging es zur Dolphin Bay, schnorcheln, schnorcheln und nochmal schnorcheln. Traumhaftes Wetter, nette Leute auf dem Cat und wieder ein Tag auf dem Wasser, genau mein Ding. Abends ging es dann in die beruehmt beruechtigte Aqua Lounge zum feiern. Open-Roof Party der allerfeinsten Art. Sogar mit einem kleinen tropischen Regenschauer mitten in der Nacht. Egal, warm wars… also Tshirts aus und weiter tanzen.

bocas_del_toro_117.JPGAm Sonntag und damit unserem letzten Tag haben wir endlich mal ein wenig ausgeschlafen, um dann in Ruhe unsere Zimmer zu raeumen. Anschließend haben wir uns nochmal das Dorf genau angeschaut und ein Paar Impressionen auf Fotos festgehalten. Fuer zwei Stunden haben wir es uns zum Abschluss des Karibiktrips am Wizardbeach gutgehen lassen. Diesen kann man per 30 minuetigem Fussmarsch durch den Jungle erreichen.

Gegen 4 haben wir dann die Rueckreise angetreten, Taxiboot, Taxiboot, Taxi und 9 Stunden Busfahrt. Puenktlich morgens um 5 waren wir dann wieder in Panama City, um 6 lag ich im Bett und hab mir noch 2,5 Stunden Schlaf gegoennt bevor es ins Office ging. Als Fazit muss ich leider sagen, ich weiß nicht wie ich jemals nochmal in einen Standard ich-bin-2-wochen-in-einem-hotel-urlaub-auf-malle fliegen soll. Es gibt so viel schoeneres!

14 responses so far

Okt 02 2008

Auf gehts in die Karibik!

Published by Steffen under Neues von Steffen

In voller Vorfreude blicken wir auf die kommenden 4 Tage. Heute Abend geht es mit dem Bus ueber Nacht (9 Stunden Fahrt, baeh!) nach Bocas del Toro - einem kleinen Inselparadies in der Karibik. Dort bleiben wir 3 Naechte in einem unter deutscher Hand gefuehrten kleinen Hostel direkt am, bzw. auf dem Wasser: Tio Tom. Jetzt kommen wir aber zur Kehrseite der Medaille. Um euch vollends eifersuechtig zu machen, wuerde ich euch anschliessend natuerlich zahlreiche traumhafte Fotos praesentieren… aber leider hat diese Woche meine Digitalkamera den Geist aufgegeben. Ich weiss leider noch nicht genau was ich machen soll, aber mein Konto ist geoeffnet fuer Spenden. Seid doch ehrlich, wir profitieren alle davon :)! Mal schauen was ich machen werde… bis Sonntag!

6 responses so far

Sep 22 2008

Tauchen bei Portobelo

Published by Steffen under Neues von Steffen

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (264).JPG

Es liegt mal wieder ein wahnsinnig schönes Wochenende hinter uns. Am Samstag morgen ging es früh raus, das Ziel war die Tauchschule Scubapanama in der Nähe von Portobelo. Scubapanama ist im Besitz eines Landstreifens direkt an der Karibik, ca. 3km von Portobelo, einer wunderschönen sehr ursprünglichen Hafenstadt, entfernt.

2008-09-21-Scubapanama_bei_Portobello (11).JPGDort hieß es für Alexa, Stefan und Miguel die 4 Meertauchgänge für ihren “Open Water Diver” zu absolvieren. Ich habe mich kurzerhand angeschlossen und bin mitgefahren. Scubapanama ist ein kleines Familienunternehmen einer panamesischen Familie, die es geschafft hat ein kleines Taucherparadies direkt am Wasser zu errichten. Es ist alles vorhanden, kleine Bungalows mit integriertem Bad, einer Aussichtshütte auf dem Wasser, ein Bootssteg, eine kleine Bar mit einigen wenigen Mittagsgerichten - traumhaft. Seht selbst! Gegen Abend bot uns Rene, Tauchlehrer und Chef von Scubapanama, sogar an, mit ihm und seiner Frau nach Portobelo zu fahren. Wir haben zusammen mit einem russischen Pärchen, dass auch den Tauchkurs absolviert und sehr nett war, auf der Ladefläche des Pickups teilgenommen - mal was ganz anderes. :)

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (154).jpgPortobelo war sehr schön, nicht komplett restauriert, sondern einfach mal komplett orginal. Sehr viele einheimische und entgegen des Wikipedia-Eintrags haben wir nahezu keinerlei Touristen getroffen. Dort gab es auf jeden Fall gut erhaltene Festungsanlagen und ein altes Hafen-Waren-Haus zu bestaunen. Fotos sind genügend vorhanden.

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (228).JPGPünktlich zur untergehenden Sonne haben wir uns dann aber schnell wieder zurück zu Scubapanama augemacht um den wahrlich beeindruckenden Sonnenuntergang in voller Hülle und Fülle zu genießen - traumhaft - wiederum: Seht selbst. :)

2008-09-20-Scubapanama_bei_Portobello (200).JPGAm nächsten Tag, heute, wurden dann die zwei finalen Tauchgänge absolviert und danach ging es auch schon direkt wieder heim. Endlich mal wieder tauchen, sehr cool. Das wird es dank meiner neuen Tauchpartner nun auch bald öfters geben. Eine schöne Woche wünsche ich…

6 responses so far