Jan 17 2009

Parque Nacional Coiba

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2009-01-11-Coiba_30347.JPGDa bin ich wieder. Diesesmal nicht mit einem langweiligen Weihnachtsbericht :), sondern endlich wieder mit Impressionen eines unvergesslichen Wochenendes in Panama. Fuer uns ging es diesesmal in den Nationalpark Coiba. Wir, sind in diesem Fall meine Mitbewohner Stefan und Alexa sowie einige weitere Kollegen von der Arbeit (Melissa, Miguel und Diego mit seiner Frau) - und natuerlich Ana und ich. Da es in Coiba keine touristischen Anlagen gibt, ist es fuer den Otto-Normal-Touristen sehr schwierig ueberhaupt dort hinzugelangen. Es gibt keine Hostels, geschweige denn Hotels. Das einzige was es auf Coiba gibt ist ein altes Gefaengnis das vor 4 Jahren endgueltig geschlossen wurde sowie eine Rangerstation. Diese Rangerstation bietet befreundeten Organisationen und Wissenschaftlern die Moeglichkeit dort fuer die eine oder andere Nacht unterzukommen. Wir hatten die Gelegenheit ueber Freunde mit dem Club Excursionistas del Istmo mitzufahren. Coiba ist es auf jedenfall Wert einmal darueber zu lesen, dafuer bietet sich Wikipedia oder aber auch die eigene Website an, Links zu beidem habe ich unten fuer euch.

2009-01-10-Coiba_30242.JPGAber der Reihe nach: Am Freitag Abend ging es mit dem Bus gegen 23 Uhr in Panama City los so dass wir in den fruehen Morgenstunden am Samstag in Santa Catalina am Pazifik ankamen. Dort ging es mit all dem Gepaeck und Essen auf drei kleine Motorboote wie wir sie in aehnlicher Form nun schon aus San Blas und Bocas del Toro kannten. Fuer einen Teil von uns (inkl. Stefan und mir) ging es direkt zur nahegelegenden Tauchschule um dort unser Tauchequipment inkl. Divemaster abzuholen, denn es standen jeweils zwei Tauchgaenge fuer die naechsten zwei Tage an.

Bei den Tauchgaengen und auf den Bootsfahrten kamen wir in den seltenen Genuss zahlreiche seltene Lebewesen zu sehen. Das absolute Highlight waren unangefochten zwei Wahlhaie, die groessten Fische der Welt. Einer ist uns ueber den Weg geschwommen als wir auf uns zum ersten Tauchgang aufgemacht haben. Kurzerhand wurde gestoppt und zahlreiche Leute sind direkt ins Wassergesprungen um ihn sich aus naechster Entfernung anzuschauen. Ana hat nicht lange gezoegert und ist samt Kleidung ins Wasser gehuepft, so schnell dass ich gar nicht reagieren konnte. 2009-01-11-Coiba_30332.JPGSehr viel beeindruckender war jedoch die zweite Begegnung. Unser erster Tauchgang, wir waren gerade auf ca. 10 Meter Tiefe als ploetzlich ein zweiter Walhai ueber uns an der Wasseroberflaeche auftauchte. Der Gute hat unsere Anwesenheit genossen, da er die aufsteigenden Luftblasen fuer Plankton hielt und genuesslich sein Mal zu sich nahm. Fuer uns Gelegenheit sich dieses beeindruckende Geschoepf in aller Ruhe anzuschauen. Auf den weiteren Tauchgaengen haben wir zahlreiche Haie, einen Mantarochen, Moraenen, eine Schildkroete und zahlreiche weitere grosse und farbige Fische zu gesicht bekommen. Es existiert sogar ein HD Video und zahlreiche Fotos von den Tauchgaengen, die Daten habe ich allerdings noch nicht bekommen, werde euch aber damit versorgen sobald es geht.

Ana und ich haben uns nicht in die 6er Cabanas auf der Insel begeben sondern unser eigenes Zelt direkt am Strand aufgebaut. Traumhaft! Mit Abstand das beste Wochenende was ich bisher in Panama erlebt habe. Ich koennte euch noch zahlreiche Zeilen darueber schreiben, aber ich lasse lieber Bilder fuer mich sprechen.

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Sep 29 2008

Boattrip zur Isla Taboga

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2008-09-28-Motorboot_nach_Taboga 101.jpg

Und wieder kann ich euch von einem Highlight berichten. Immer wenn ich mir denke, dass es gar nicht mehr besser werden kann werde ich hier in Panama eines Besseren belehrt. Heute hatten wir dir Ehre von dem Bruder einer Arbeitskollegin auf seinem Jetboat mitgenommen zu werden. Er hat eine Firma die Boote, Jetski Quads usw. verkauft, verleiht und pflegt. Ein Jetboat ist im übrigen ein ersteinmal ganz normales Motorboot, der Unterschied zu einem herkömmlichen Boot ist der Antrieb, dieser funktioniert genauso wie bei einem Jetski. Das Wasser wird angesaugt, im Bootsinneren beschleunigt und nach hinten herausgedrückt - dadurch erzeugt man Vortrieb, undzwar nicht zu knapp. In unserem Fall haben 430 PS dafür gesorgt das wir standesgemäß vorwärts gekommen sind. Wahnsinnig schnell, vor allem die Beschleunigung und die Gasannahme waren enorm, einen langen Übergang in den Gleitbetrieb gibt es bei diesem Boot nicht. Auf dem Weg zur Isla Taboga hat Jan (so heißt der Captain) uns allerhand interessantes gezeigt und hat kleine touristische Umwege genommen. Mir ist wieder einmal klar geworden das ich mich in und auf dem Wasser einfach wohl fühle! :)

2008-09-28-Motorboot_nach_Taboga 134.jpgIn der wirklich schönen Bucht vor der Isla Taboga angekommen, trafen wir auch gleich noch einen Kunden von Jan, der mit einem kleineren Jetboat und einem Jetski vor Ort war. Er hat uns auch gleich angeboten mal eine Runde zu drehen - da hab ich mich natürlich nicht lange bitten lassen. Erst hab ich hinter Jan Platz genommen, später durfte ich auch selbst mal ans Steuer. Mein Tageshighlight! Warum? Nicht nur weil es mein erstes mal Jetski fahren war, nein es war auch gleich eines der schnellsten Jetski die es zurzeit auf dem Markt gibt. 215 PS, 0-90km/h auf dem Wasser in 3.2 Sekunden. Schneller als die meisten Ferrari auf der Straße - und genauso hat es sich auch angefühlt: Atemberaubend! Aber seht selbst, die Bilder sprechen für sich.

Nun freuen wir uns schon riesig auf Bocas del Toro, am Mittwoch Abend werden wir den Bus besteigen der uns über Nacht durch ganz Panama fährt. Vorher zelebrieren wir noch unseren Einstand in der Firma, mit Frikadellen, Kartoffelsalat, Kaiserschmarrn und deutschem Bier am Dienstag.

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Sep 08 2008

3. Wochenende

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2008-09-06-Isla-Barro-Colorado 020.jpgAuch dieses Wochenende war wieder sehr ereignisreich. Am besten berichte ich chronologisch, sonst verlier ich den Überblick. Am Freitagabend waren wir nur ein wenig einkaufen und recht früh im Bett. Eigentlich wollten wir noch eine Runde Basketball spielen, leider hatte der Platz aber kein Flutlicht und hier wird es ja bereits um 7 dunkel. Aber so waren wir fitter für den nächsten Tag. Denn um kurz vor 6 klingelte bereits der Wecker - es stand eine Tour zur Isla Barro Colorado an. Diese Insel liegt im Lago Gatun, das ist ein See der quasi Teil des Panama Kanals ist. Dafür sind wir zunächst einige Kilometer mit dem Auto am Kanal hinauf gefahren, um dann ungefähr in der Mitte von Panama auf ein kleines Boot zu wechseln. Mit diesem ging es dann über den Kanal zum Lago Gatun, in dessen Mitte sich die Insel befindet. Auf der Isla Barro Colorado befindet sich das Smithsonian Tropical Research Institute. Hier wird seit 85 Jahren an tropischen Pflanzen und Tieren geforscht. Die Insel ist sonst nicht bewohnt und total ursprünglich. Auch die Führungen werden sehr knapp gehalten. Dementsprechend gab es viel zu sehen, Reptilien, Insekten… das allerbeste für mich war aber natürlich zum ersten mal in meinem Leben Affen in freier Wildbahn zu sehen. Sau cool! Die haben sich so elegant fort bewegt in den Baumgipfeln und schön arrogant auf uns herab geschaut. Am besten war allerdings das Affenbaby was bei seiner Mama auf dem Rücken saß und ab und zu ganz neugierig heruntergeguckt hat.

2008-09-06-Unser-Hauspool (4).jpgGegen Abend habe ich dann noch zum ersten Mal unseren hauseigenen Pool ausprobiert und war sehr positiv überrascht. Es gibt dort eine angenehm große und teils überdachte Terasse. Auf diese Terasse gibt es eine gemauerte Bar die man nutzen kann, eine Sauna, Duschen und WC und sogar einen Fitnessraum. Der Fitnessraum ist jedoch leider sehr klein, so dass ich mich wohl in der nächsten Woche hier im nächsten Fitnessstudio anmelden werde. Am witzigsten finde ich jedoch die Sauna hier in Panama - Wofür Sauna? Man brauch doch nur aus dem Haus gehen!

Später am Abend ging es dann zum ersten Mal für mich ein wenig feiern. Wir sind in die Calle Uruguay aufgebrochen, eine der Partymeilen hier in Panama City. Zunächst waren wir in einer echt coolen Lounge/Bar, dem Priveé und sind dann später in einen kleinen Club, das Seis direkt darüber gegangen. Sehr angenehm, in den Clubs darf hier genauso wie in den Restaurants nicht geraucht werden, außerdem sind die Clubs sehr angenehm klimatisiert. Traumhaft zum tanzen! Deutschland bitte nach machen…

2008-09-07-Santa-Clara 051.jpgAm heutigen Sonntag stand dann wieder ein sehr entspannter Strandtag auf dem Programm. Es ging wieder zum Strand Santa Clara - dieses mal aber bei traumhaften Wetter. Ich habe auch richtig schön Farbe bekommen. Okok… vielleicht etwas Sonnenbrand, aber das wird schon. Es war sogar möglich meinen Drachen steigen zu lassen - der Gute hat nun also auch den Pazifik gesehen. Ich glaube Alexa hat davon ein paar Bilder gemacht, vielleicht stellt sie mir ja das eine oder andere noch zur Verfügung. Apropos Alexa, schöne Grüße an Alexas Dad, ich habe gehört Sie lesen regelmäßig die Berichte und schauen Fotos an. :)

Nun gehts wieder auf in die Arbeitswoche - am nächsten Wochenende werden wir dann endlich komplett, Stefan, der dritte BMW Prakti kommt. Dann werden wir vorraussichtlich am Kanal brunchen gehen. Sobald Stefan da ist, stehen dann die wirklich großen Trips an. Aktuell planen wir einen trip nach Bocas del Toro, eine Inselgruppe in der Karibik. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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Aug 17 2008

Ein Tag am Meer…

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2008-08-16-Wohnung_und_Santa_Clara 053.jpgEinen guten Abend bzw. Morgen nach Deutschland! Der erste richtige Tag hier in Panama liegt nun hinter mir. Tageshighlight war auf jeden Fall die Tour zum 110 km entfernten Strand in Santa Clara. Der Strand liegt am Pazifik. Leider war das Wetter ziemlich durchwachsen, ziemlich regnerisch. Aber was soll man machen, wir haben hier eben Regenzeit. Dorthin sind wir mit dem Auto von Katharinas Papa gefahren. Katharina macht auch zurzeit für 2 Monate Praktikum bei BMW Latin America und ihr Vater ist deutscher Diplomat in Panama. Die Fahrt dort hin war… interessant, zum ersten Mal durfte ich den Straßenverkehr hier miterleben. Viel gehupe, laute und teils schrottschreife Autos… und um Abgasnornem brauch man sich hier wie mir scheint auch nicht zu kümmern. :)

Heute Abend waren wir dann zunächst in einer großen Mall, wo ich mich auf die Suche nach essbarem begeben hab. Insgesamt lässt sich festhalten, dass gerade importierte Dinge sehr teuer sind - und es wird viel importiert. :)

Später ging es dann noch in eine Bar und dann auf eine kleine private Geburtstagsparty - jetzt bin ich platt. Irgendwie ist meine innere Uhr eben noch nicht ganz in Panama angekommen. Grüße nach Deutschland!

Update:

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