Mrz 14 2009

Sunshine Roadtrip

2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1292.jpgJetzt gibt es endlich wieder ein Blogupdate. Das ist auch dringend nötig. Nicht nur, dass wir einfach super viel in den letzten Tagen erlebt haben, vorallem das Wetter hat sich dramatisch verändert. Waren in Washington noch ungemütliche 10°C bei bewölktem Himmel und quengelndem Steffen, so sind wir mittlerweile bei 31°C und Dauersonnenschein angekommen. Gerade liegen wir in Daytona Beach zwischen hunderten Springbreakern. Vor uns rauscht das azurblaue Meer, hinter uns scheint die Sonne über den Strandbars mit lauter Musik und Live-Unterhaltung. Aber nun erst mal der Reihe nach:

Wir sind am Dienstagabend in Washington aufgebrochen, um in der Dunkelheit einige Meilen in Richtung Süden zurückzulegen. Gegen halb zwölf haben wir uns dann ein günstiges Motel in North Carolina genommen. Auf der Karte ist dies der Abschnitt A-B

2009-03-11_East_Coast_Roadtrip_0848.jpgAm Mittwoch sind wir dann von North Carolina nach Charleston gefahren, eine für amerikanische Verhältnisse sehr historische Stadt, die noch eher im europäischem Stile angelegt ist. Auf dem gesamten Weg von Washington nach Charleston ist das Thermometer stets gestiegen. Selbst gegen Abend hat die Fahrt nach Süden die abendliche Abkühlung wett gemacht. Vor Charleston 2009-03-11_East_Coast_Roadtrip_0910.jpghatten wir schließlich das erste mal 30°C überschritten. In Charleston sind wir viel mit dem Auto herumgefahren, da die Gegend etwas weitläufiger ist und es einfach viel zu sehen gibt. Gegen späten Nachmittag haben wir dann noch ein Militärmuseum am Patriots Point besucht und konnten auf und in Flugzeugträgern, U-Booten und Schiffen herumklettern. Gegen Abend sind wir dann nach Folley Beach gefahren und haben uns auf die Dachtarasse einer recht einheimischen Strandbar gesetzt. In North Carolina waren wir als Europäer scheinbar eine echte Rarität, jedenfalls sind wir desöfteren angesprochen worden und sind auch in dieser Bar nett mit Amerikanern ins Gespräch gekommen. Allerdings wollten wir diesen Abend nutzen um noch weiter nach Florida zu kommen. Diesen Plan haben wir dann auch perfekt in die Tat umgesetzt. 10 Meilen hinter der Grenze zu Florida konnten wir uns ein sehr schönes Motel mieten und damit unsere erste Nacht in Florida verbringen. (Kartenabschnitt B-E)

2009-03-12_East_Coast_Roadtrip_1069.jpgUnser ursprünglicher Plan für Donnerstag war es, nach Jacksonville zu fahren und den Tag in der Stadt zu verbringen. Da wir allerdings so von dem Wetter angetan waren, haben wir uns bei der Navi-Programmierung dann doch für Jacksonville-Beach entschieden. Jacksonville Beach war nicht besonders umwerfend, der Strand war jedoch schön und wir haben die Gelegenheit genutzt etwas am Strand entlangzulaufen. Das Publikum war sehr jung und etwas abgedreht. Danach sind wir entlang der Küste nach St Augustine gefahren. Auf dem Weg dorhin haben wir einige Stops an der Küste gemacht. Gegen 16:00 Uhr sind wir dann schließlich in St Augustine angekommen. Nach eigenen Angaben soll es die älteste Stadt der Nation sein. In der Tat ist die Stadt sehr abwechslungsreich mit vielen kleinen und gepflegten Häusern gestaltet. Wir haben uns dann schon bei der Ankunft ein Motel genommen, 2009-03-12_East_Coast_Roadtrip_1123.jpgein kleinen Mittagsschlaf gemacht und sind dann zu Fuß auf in die Stadt. Zum Abschluss des Abends waren wir dann in einer Bar und hatten Abendessen und Drinks. (Kartenabschnitt E-G)

Heute (Freitag) sind wir dann spät aufgestanden, haben kurz vor 10 Uhr in unserem Motel „inklusive“ gefrühstückt und 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1151.jpgsind dann nochmal in die Innenstadt von St Augustine. Dort haben wir uns zwei schicke Hüte gekauft, damit wir uns beim morgigen Cabrio-Fahren nicht den Nacken verbrennen. Wir haben uns dann noch eine kleine Deutschlandflagge gekauft uns sie später an unserem Jetta befestigt. Mit der Flagge auf dem Jetta und schicken Hüten auf dem Kopf ging es dann auf nach Daytona Beach. Natürlich haben wir uns als erstes den Daytona International Speedway angeschaut. Danach ging es dann an den Strand. Früher war Daytona eine Springbreak-Hochburg. Heutzutage sind die favorisierten Spring Break Orte woanders zu finden. Allerdings waren immer noch einige Springbreaker vor Ort und wie bereits oben geschrieben, haben wir uns dann wieder an den Strand gelegt. Seit dem wir in Florida sind, bekamen wir schon hin und wieder mal was Verrücktes zu sehen. Hier war allerdings die Konzentrationen an eigenwilligen Leuten und vor allem Fahrzeugen sehr groß. Wir mussten allerdings auch feststellen das Daytona Beach alles andere als wirklich schön ist. 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1215.jpgEs ist mehr eine an der Küstenstraße vorhandene Ansammlung von recht hässlichen Hotels. Das stumpfe Springbreak-Gehabe passte umso besser dazu, so dass wir auch nicht viel mehr Zeit in Daytona verbracht haben. Das soll nicht heißen, dass die Stadt keinerlei schöne Ecken hat, aber der Küstenstreifen ist es sicher nicht. Wir haben dann den späten Nachmittag genutzt, um in Cape Caneveral vorbeizuschauen und einen Blick auf das John F. Kennedy Space Center zu werfen. 2009-03-13_East_Coast_Roadtrip_1196.jpgWir wussten zwar, dass es schon geschlossen haben würde, jedoch hofften wir auch so etwas sehen zu können. Das war dann leider nicht der Fall und wir sind weiter nach Cocoa Beach, ein auf der Karte sehr vielversprechendes Örtchen. Leider mussten wir auch hier zu dem Ergebnis kommen, dass es alles andere als schön ist. Es ist vielmehr erstaunlicher wie sehr man diese wunderbare Landschaft mit schnurgeraden, superbreiten Straßen und sich ständig wiederholenden Fastfoodketten und Plattenbauhotels verschandeln kann. Es war wirklich etwas schockierend, wenn auch die restliche Landschaft immer wieder schön anzusehen war. (Kartenabschnitt G-J)

Wir sind nun nach diesem Tag der eigenartigen Eindrücke nach Orlando gefahren und haben uns wieder ein Motel genommen. (Kartenabschnitt J-K) Morgen holen wir unseren Mustang ab und dann geht’s auf nach Key West!

Weitere Bilder findet ihr hier

Hier könnt ihr die Fahrstrecke mit Stationen der letzten Tage sehen:


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Jan 17 2009

Parque Nacional Coiba

Published by Steffen under Neues von Steffen

2009-01-11-Coiba_30347.JPGDa bin ich wieder. Diesesmal nicht mit einem langweiligen Weihnachtsbericht :), sondern endlich wieder mit Impressionen eines unvergesslichen Wochenendes in Panama. Fuer uns ging es diesesmal in den Nationalpark Coiba. Wir, sind in diesem Fall meine Mitbewohner Stefan und Alexa sowie einige weitere Kollegen von der Arbeit (Melissa, Miguel und Diego mit seiner Frau) - und natuerlich Ana und ich. Da es in Coiba keine touristischen Anlagen gibt, ist es fuer den Otto-Normal-Touristen sehr schwierig ueberhaupt dort hinzugelangen. Es gibt keine Hostels, geschweige denn Hotels. Das einzige was es auf Coiba gibt ist ein altes Gefaengnis das vor 4 Jahren endgueltig geschlossen wurde sowie eine Rangerstation. Diese Rangerstation bietet befreundeten Organisationen und Wissenschaftlern die Moeglichkeit dort fuer die eine oder andere Nacht unterzukommen. Wir hatten die Gelegenheit ueber Freunde mit dem Club Excursionistas del Istmo mitzufahren. Coiba ist es auf jedenfall Wert einmal darueber zu lesen, dafuer bietet sich Wikipedia oder aber auch die eigene Website an, Links zu beidem habe ich unten fuer euch.

2009-01-10-Coiba_30242.JPGAber der Reihe nach: Am Freitag Abend ging es mit dem Bus gegen 23 Uhr in Panama City los so dass wir in den fruehen Morgenstunden am Samstag in Santa Catalina am Pazifik ankamen. Dort ging es mit all dem Gepaeck und Essen auf drei kleine Motorboote wie wir sie in aehnlicher Form nun schon aus San Blas und Bocas del Toro kannten. Fuer einen Teil von uns (inkl. Stefan und mir) ging es direkt zur nahegelegenden Tauchschule um dort unser Tauchequipment inkl. Divemaster abzuholen, denn es standen jeweils zwei Tauchgaenge fuer die naechsten zwei Tage an.

Bei den Tauchgaengen und auf den Bootsfahrten kamen wir in den seltenen Genuss zahlreiche seltene Lebewesen zu sehen. Das absolute Highlight waren unangefochten zwei Wahlhaie, die groessten Fische der Welt. Einer ist uns ueber den Weg geschwommen als wir auf uns zum ersten Tauchgang aufgemacht haben. Kurzerhand wurde gestoppt und zahlreiche Leute sind direkt ins Wassergesprungen um ihn sich aus naechster Entfernung anzuschauen. Ana hat nicht lange gezoegert und ist samt Kleidung ins Wasser gehuepft, so schnell dass ich gar nicht reagieren konnte. 2009-01-11-Coiba_30332.JPGSehr viel beeindruckender war jedoch die zweite Begegnung. Unser erster Tauchgang, wir waren gerade auf ca. 10 Meter Tiefe als ploetzlich ein zweiter Walhai ueber uns an der Wasseroberflaeche auftauchte. Der Gute hat unsere Anwesenheit genossen, da er die aufsteigenden Luftblasen fuer Plankton hielt und genuesslich sein Mal zu sich nahm. Fuer uns Gelegenheit sich dieses beeindruckende Geschoepf in aller Ruhe anzuschauen. Auf den weiteren Tauchgaengen haben wir zahlreiche Haie, einen Mantarochen, Moraenen, eine Schildkroete und zahlreiche weitere grosse und farbige Fische zu gesicht bekommen. Es existiert sogar ein HD Video und zahlreiche Fotos von den Tauchgaengen, die Daten habe ich allerdings noch nicht bekommen, werde euch aber damit versorgen sobald es geht.

Ana und ich haben uns nicht in die 6er Cabanas auf der Insel begeben sondern unser eigenes Zelt direkt am Strand aufgebaut. Traumhaft! Mit Abstand das beste Wochenende was ich bisher in Panama erlebt habe. Ich koennte euch noch zahlreiche Zeilen darueber schreiben, aber ich lasse lieber Bilder fuer mich sprechen.

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Dez 30 2008

Weihnachten in Panama!

Published by Steffen under Neues von Steffen

2008-12-21_El_Palmar_P1020610.JPGIch habe es geschafft! Mein erstes Weihnachten “abroad” habe ich hinter mir. Aber so schlimm wie es sich jetzt anhoert war es gar nicht, abolut nicht. Endlich bin ich dazu gekommen mal wieder einige Fotos von den vergangenen Tagen hochzuladen. Zum einen gibt es nun endlich die Fotos zu dem Tag an dem das „Oh Tannenbaum“ – Video entstanden ist, zum anderen gibt es zahlreiche Festtagsfotos.

2008-12-24_Heiligabend_bei_Ana_P1020654.JPGHeiligabend habe ich gemeinsam mit Anas Familie in deren Haus gefeiert. Es gab Panama-typisch Truthahn und Schinken. Ana hat den Truthahn zubereitet, Beto (Anas Bruder) den Schinken und ich habe mich um die Ehrenvolle Aufgabe des Salats gekuemmert, samt Behn’scher Vinaigrette. Um 23:30 Uhr gab es dann auch schon Essen, ja hier ist alles etwas anders. Wir waren damit leider etwas spaet dran, so dass wir vom Feuerwerk um 0:00 Uhr unterbrochen wurden, ja Feuerwerk, ja hier ist alles etwas anders. Danach trudelten so langsam eine Herrschah an Freunden ein und es wurde feuchtfroehlich gefeiert. Richtig, hier ist alles etwas anders. Die Feier ging angeblich bis um 13 Uhr des ersten Weihnachtsfeiertags, Ana und ich haben uns jedoch „schon“ in den fruehen Morgenstunden verabschiedet.

2008-12-25_Erster_Weihnachtstag_Summit_Gamboa_P1020729.JPGDer erste Weihnachtsfeiertag wurde sehr entspannt angegangen. Er steht allgemein im Namen des Ausschlafens und Ausruhens. Da Ana und ich nicht ganz so spaet dran waren wie die anderen, haben wir den Tag genutzt um ein wenig das naehere Umland von Panama-City zy erkunden. Es ging zunaechst in den Summitpark und spaeter nach Gamboa ins Gamboa Ressort. 2008-12-25_Erster_Weihnachtstag_Summit_Gamboa_P1020763.JPGDer Summitpark ist eine Auffangstation fuer verletzte Tiere ausserhalb der Stadt, schoen im gruen gelegen und hauptsaechlich als Park von Familien genutzt als wirklich als Tierpark. Ana hat hier viele Wochenenden ihrer Kindheit verbracht und wollte es mir zeigen. Anschliessend ging es nach Gamboa, das ist noch ein Stueck weiter den Kanal entlang und sehr schoen am Regenwald und Seen gelegen. Dort haben wir uns das Gamboa Ressort angeschaut, von dort gab es einen traumhaften Blick.

2008-12-28_Cerro_Azul_P1020986.JPGAm zweiten Weihnachtsfeiertag fuhren wir gegen Nachmittag nach Cerro Azul. Das ist eine Ferienhaussiedlung, 40 Minuten von Panama City entfernt und in den Bergen gelegen. Mir wurde nahegelegt warme Kleidung mitzunehmen, weil es dort sehr „kalt“ werden sollte. Tja habe ich gedacht, was wisst ihr Panamenos schon von Kaelte! Hier kommt der Deutsche, ich bin was anderes gewohnt als 20 Grad. Aber ups, weit gefehlt, ich war froh das wir Wolldecken mitgenommen haben, erstaunlich wie unterschiedlich Panama in so geringen Entfernungen ist. Anas Mutter hatte auf jeden Fall ihren Spass: “Tiene frio in Panama … hahahahaha” (Ihm ist kalt in Panama….). Wir durften dort das Ferienhaus von Ena bewohnen, einer Freundin von Ana. Tagsueber sind wir dann am Samstag zu einem nahegelegenen Wasserfall mit Lagune gefahren um im Suesswasser zu baden, Arschkalt! Aber sehr schoen. Tagsueber war es natuerlich dank der starken Sonne angenehm warm. Auf jeden Fall habe ich mich dort in das Klima und die Landschaft verliebt. Nachdem wir am Samstag Abend noch einmal fuer ein Paar Einkaeufe und Erledigungen nach Panama City zurueck gefahren sind, ging es bis Sonntag Abend noch einmal nach Cerro Azul.

Wie ihr seht, alles etwas anders! Aber es war sehr schoen mal eine ganz andere Seite von Weihnachten mitzuerleben.

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Dez 22 2008

Feliz Navidad - Froehliche Weihnachten!

Published by Steffen under Neues von Steffen

Ich wuensche euch allen frohe Weihnachten und alles gute aus Panama! Hier ist alles sehr entspannt zurzeit, bei der Arbeit geht es relativ ruhig zu, da viele Kollegen im Urlaub sind und in Muenchen bei BMW sowieso niemand mehr arbeitet.

Deshalb ging es am Wochenende auch endlich mal wieder an den Strand, wo ich direkt Ana, Anas Schwester und Anas Bruder “Oh Tannenbaum” beigebracht habe um es gemeinsam fuer euch zu singen. :) Hier also mein Weihnachtsgruss vom Strand:

Ein frohes Fest und lasst euch reich beschenken!

PS: Fotos der letzten Tage werde ich bald online stellen…

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Nov 26 2008

Karibik! San Blas! Kuanidup!

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2008-11-22-Kuanudup_San_Blas_10809.JPGViele werden jetzt neidisch sein! Die meisten haben Grund genug dazu! Die wenigsten werden es zugeben! :) Um ehrlich zu sein, weiss ich gar nicht was ich dieses mal so recht schreiben soll. Viel getan haben wir nicht, das vergangene Wochenende, ausser hunderten von Fotos. Wir waren in dem wunderschoenen Karibik Gebiet San Blas/Kuna Yala. Die interessanten Infos dazu findet ihr hervorragend aufbereitet auf Wikipedia. Nur das noetigste an dieser Stelle: San Blas ist eine Inselgruppe mit 300-400 kleinen Inseln und 100% Karibikflair. Dort gibt es keine Hotels oder Massentourismus, nur die Kunas und ihre Cabanas.

2008-11-22-Kuanudup_San_Blas_10723.JPGEigentlich gibt es nicht viel mehr zu sagen, als das es wunderschoen war und wir sicher noch einmal wiederkommen werden, denn das Wetter war fuer San Blas Verhaeltnisse relativ schlecht. Der Grund hierfuer war ein riesiger Sturm der in der Karibik wuetete. Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen…

PS: Die restlichen Peru Bilder werden garantiert noch nachgeliefert! Ups… :(

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Okt 19 2008

Studentenleben in RI

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P1030638.JPGSeit meinem letzten Blogupdate ist nun einige Zeit vergangen. Jetzt stehe ich wieder vor dem großartigen Problem den letzten Monat in einige Worte zu fassen. Aber ich werde mal mein Bestes geben: Seit dem Wochenende in NY habe ich mich die meiste Zeit mit der Uni beschäftigt. Es wurde mir vor meiner Abreise oft gesagt, dass man in Amerika viel für die Uni tun muss. Das kann ich mittlerweile uneingeschränkt bestätigen! Zu Anfang eines Semesters bekommt man in jedem Fach von seinem Professor einen Art Klassenvertrag ausgehändigt. Er gibt eine Übersicht über die Vorlesungsinhalte sowie über alle organisatorisch wichtigen Dinge. In zwei meiner Fächer ist dieser Vertrag - Syllabus genannt - mehrere Seiten lang und organisiert jede einzelne Hausaufgabe, besondere Klassenereignisse und die Notenzusammensetzung. Ich belege derzeit vier Kurse, die in jeglicher Hinsicht sehr unterschiedlich sind:

PHY520 - Classical Dynamics ist einer der fortgeschritten Kurse aus dem Physik-Bereich. Dieser Kurs hält mich derzeit auch am meisten auf Trab, da wir hier pro Woche zwei Hausaufgaben zu erledigen haben, die jeweils gerne mal bis zu 10 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Hört sich schlimm an, jedoch muss man hier relativieren, dass wir in diesem Kurs am Ende keine Arbeit schreiben. Die Endnote setzt sich also nur aus der Hausaufgabenbewertung zusammen.

MCE503 - Linear Control Systems ist für mich das Äquivalent zu dem in Braunschweig doch sehr anspruchsvollen Regelungstechnik 1. In dieser Class sind wir wie in Physik etwa 10 Leute. Die Atmosphäre in der Class ist hier besonders nett. Der Professor ist sehr an unserem Lernerfolg interessiert und wir haben regelmäßig recht lustige Unterhaltungen in der Klasse. Viele meiner Klassenkameraden treffe ich hier Donnerstag Abends im Bon Vue, einer echt geilen Studentenkneipe direkt am Wasser. Da gehe ich mittlerweile übrigens jeden Donnerstag hin ;o).

Dann habe ich noch eine weitere Maschinenbau-Class, die allerdings etwas niedriger angesiedelt ist: MCE372  - Engineering Analysis. Hier hatte ich meine erste Arbeit vor 2 Wochen. Ich hatte 26 von 35 Punkten. Recht schlecht, allerdings waren die anderen auch nicht besser. Also kann ich berichten, dass ich mein erstes Exam doch mit Erfolg bestanden habe - denn die Noten werde hier relativ vergeben ;o)

Meine viertes Fach ist MBA520 - Organizational Behavior, ein Fach des Studiengangs “Master of Business Administration”. Hier machen wir oft Gruppenarbeiten und müssen hin und wieder 1-2 Seiten Text schreiben. Der Anspruch ist bisher nicht wirklich hoch, was wohl an dem sehr lockeren Unterrichtsstil liegt. Es kam schon öfters vor, dass die Tochter unserer Professorin während der Class angerufen hat. Damit dann auch jeder mithören konnte, hat Prof. Cooper natürlich den Lautsprecher angestellt ;o).

In der Uni fühle ich mich soweit sehr wohl. Der Campus ist sehr schön, man kann gut essen und die Leute sind alle sehr nett. Man kommt auch sehr oft ins Gespräch mit anderen Studis, was immer wieder viel Spaß macht. Man muss nur verdammt aufpassen, dass man nicht mit seiner “Wann mach ich welche Hausaufgabe?”-Planung ins Hintertreffen gerät, das führt hier ganz schnell zu kurzen Nächten.

P1040308.JPGUnd was mache ich so in meiner Freizeit? Wirklich große Trips konnte ich wegen der Uni leider nicht machen. Dafür war einfach zu wenig Zeit da. Allerdings reicht die Zeit dicke, um donnerstags bis samstags abends ordentlich zu feiern zu gehen oder kleinere Tagestrips zu machen. So war vor kurzem in Newport ein Oktoberfest. Das ganze war zwar übertrieben teuer und auch nicht wirklich groß, trotzdem hat es echt super viel Spaß gemacht. Es wurden fast nur deutsche Lieder gespielt und als Deutscher stand man sowieso überall im Mittelpunkt. Dieses Wochenende ist das URI Homecoming. So richtig habe ich den Hintergrund noch nicht verstanden, aber auf jeden Fall ist dadurch ordentlich was auf dem Campus los. Gestern wurde ein Lagerfeuer mit Feuerwerk veranstaltet und heute waren wir bei einem gut besuchtem Footballspiel der URI. Allerdings haben wir 38:7 verloren…. Naja ;o). Trotzdem hat es Spaß gemacht sich das anzuschauen, da das Identifikationsgefühl zur URI von jedem voll ausgelebt wird.

n511056392_1883638_4241.jpgAnsonsten gehen wir Donnerstags wie gesagt nun regelmäßig ins Bon Vue und haben da unseren Spaß. Freitags und Samstags gehen wir dann entweder auf private Hauspartys (in letzter Zeit eher weniger), fahren in irgendwelche Bars oder fahren nach Providence in Clubs. Einige weitere Erlebnisse habe ich noch auf den Fotos eingefangen. Viel Spaß beim Anschauen!

Viele Grüße aus Rhode Island!

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Okt 08 2008

Bocas del Toro

Published by Steffen under Neues von Steffen

bocas_del_toro_078.JPGAuch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole: Ein wahnsinnig schoenes Wochenende liegt hinter uns. Donnerstag und Freitag haben wir uns Urlaub genommen, so dass wir bereits am Mittwoch Abend mit dem Bus durchstarten konnten. Ok - durchstarten - ist ein wenig weit hergeholt. Es ging eher langsam aber sicher nach Bocas. Nein das ist eigentlich wieder falsch… der Busfahrer holte alles raus uns fuhr in halsbrecherischer Art und Weise gute 9 Stunden durch die Nacht. Etwas erschoepft sind wir dann am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr in Almirante angekommen. Dort wird man quasi von ganz alleine in ein Taxi verfrachtet welches einen zu den Taxibooten bringt. Die ganze Situation war etwas gespenstisch, man kommt mitten in der Nacht im Nirgendwo an und wird von heiss diskutierenden Taxifahrern umkaempft. Eh man sich versieht liegt die Tasche bereits auf der Ladeflaeche eines Taxis und man sollte schleunigst zusehen dass diese nicht ohne ein davon faehrt. Noch interessanter gestaltete sich dann aber die Ankunft beim Taxiboot. Noch immer in kompletter Dunkelheit, ein haessliches unbeleuchtetes Kellergebaeude in das man hineingeschickt wird um dort weiterer 4 Dollar und seine Reisepassnummer zu lassen. Im Endeffekt war jedwede Aufregung umsonst, um Punkt 6 Uhr saßen wir im uebermotorisierten Wassertaxi und starteten durch zur Hauptinsel Bocas del Toro, die Isla Colon. Diesesmal ist durchstarten bewusst und korrekt gewaehlt. Dort angekommen ging es mit einem weiteren Taxiboot zur Isla Bastimentos, Ziel Tio Tom, unsere Bleibe fuer die naechsten 4 Tage.

bocas_del_toro_128.JPGTio Tom ist eine sehr nette und familiaere kleine Pension direkt auf dem Wasser in deutscher Hand. Nein eigentlich in berliner Hand, ups, sorry Tom! Natuerlich in brandenburgischer Hand. Das erklaert auch die berliner Schnauze, fuer meine muenchener Mitreisenden ein kleiner Kulturschock. Wir 3 Jungs teilten uns ein Zimmer und waren so mit 10 Dollar pro Nacht dabei, die Maedels mussten zu zweit jeder 12,50 Dollar zahlen. Tom und Ina, die beiden Gastgeber, gaben sich alle Muehe uns auch in 4 Tagen mindestens das eine oder andere Kilo zunehmen zu lassen. Es gab selbstgebackenes deutsches Brot und wahnsinng leckeres Essen.

bocas_del_toro_020.JPGAber der Reihe nach. In Bocas ist es ueblich eigentlich jeden Weg mit einem Wassertaxi zurueckzulegen. So schlossen wir uns am ersten Tag auch gleich 3 weiteren Bewohnern der Pension an und machten uns auf zu einer Tages-Strand-Tour. Zunaechst ging es zum Polo Beach, spaeter dann zum Red Frog Beach. Beide Straende auf der Isla Bastimentos gelegen, waren der absolute Hammer. Total leer, klares Karibik Wasser, traumhafter Sand und die wahre Natur pur - keine Hotels, kein gar nichts. Abends ließen wir uns dann lecker von Ina und Tom bekochen und kuehlten unsere mit Eindruecken ueberforderten Koepfe mit dem einen oder anderen Homemade Cuba Libre.

bocas_del_toro_034.JPGAm zweiten Tag nahm uns der selbe Bootfahrer wie beim ersten Tag mit zu einem etwas groeßeren Trip. Zunaechst ging es zur Dolphin Bay - wie der Name schon sagt, stand hier Delfingucken auf dem Plan. Wir wollten es ja nicht glauben, aber wir haben wirklich Delfine aus naechster Entfernung gesehen, schoene Tiere. Anschließ ging es weiter zum meines Erachtens nach schoensten Strand den ich bisher gesehen habe, die Isla Zapatillas. Eine kleine Insel etwas vorgelagert in der karibischen See und komplett unbewohnt. Traumhafter Strand, noch schoeneres Wasser und vor allem sehr klein. Wir konnten die gesamte Insel innerhalb von einer halben Stunde zu Fuß umrunden. bocas_del_toro_051.JPG Fuer die daheimgebliebenden: Stellt euch vor, ihr lauft um einen kleinen See - nur eben komplett invertiert. :) Zum Abschluss der Tour ging es zu einem kleinen Riff zum Schnorcheln. Damit war der Tag aber nocht nicht vorueber. Abends haben wir uns dann mit zwei amerikanischen Maedels zum feiern verabredet, die waren auch den ganzen Tag mit uns unterwegs. Zum feiern muss man allerdings auf die Isla Colon fahren, dort findet aber das karibische Leben in voller Huelle und Fuelle statt. Massenhaft extrem coole Rasta Jungs uns sehr entspanntes Leben. Unzaehlige kleine Bars, Hostels und viele junge Menschen.

bocas_del_toro_082.JPGDer dritte Tag stand im Zeichen des Segelns - wir sind auf einem Catamaran ein bissel durch die Gegend geschippert. Nein, es war viel besser als das jetzt klingt - nur mit segeln sollte man das eben nicht verwechseln, viel Wind gab es eben nicht. Wieder ging es zur Dolphin Bay, schnorcheln, schnorcheln und nochmal schnorcheln. Traumhaftes Wetter, nette Leute auf dem Cat und wieder ein Tag auf dem Wasser, genau mein Ding. Abends ging es dann in die beruehmt beruechtigte Aqua Lounge zum feiern. Open-Roof Party der allerfeinsten Art. Sogar mit einem kleinen tropischen Regenschauer mitten in der Nacht. Egal, warm wars… also Tshirts aus und weiter tanzen.

bocas_del_toro_117.JPGAm Sonntag und damit unserem letzten Tag haben wir endlich mal ein wenig ausgeschlafen, um dann in Ruhe unsere Zimmer zu raeumen. Anschließend haben wir uns nochmal das Dorf genau angeschaut und ein Paar Impressionen auf Fotos festgehalten. Fuer zwei Stunden haben wir es uns zum Abschluss des Karibiktrips am Wizardbeach gutgehen lassen. Diesen kann man per 30 minuetigem Fussmarsch durch den Jungle erreichen.

Gegen 4 haben wir dann die Rueckreise angetreten, Taxiboot, Taxiboot, Taxi und 9 Stunden Busfahrt. Puenktlich morgens um 5 waren wir dann wieder in Panama City, um 6 lag ich im Bett und hab mir noch 2,5 Stunden Schlaf gegoennt bevor es ins Office ging. Als Fazit muss ich leider sagen, ich weiß nicht wie ich jemals nochmal in einen Standard ich-bin-2-wochen-in-einem-hotel-urlaub-auf-malle fliegen soll. Es gibt so viel schoeneres!

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Sep 08 2008

3. Wochenende

Published by Steffen under Neues von Steffen

2008-09-06-Isla-Barro-Colorado 020.jpgAuch dieses Wochenende war wieder sehr ereignisreich. Am besten berichte ich chronologisch, sonst verlier ich den Überblick. Am Freitagabend waren wir nur ein wenig einkaufen und recht früh im Bett. Eigentlich wollten wir noch eine Runde Basketball spielen, leider hatte der Platz aber kein Flutlicht und hier wird es ja bereits um 7 dunkel. Aber so waren wir fitter für den nächsten Tag. Denn um kurz vor 6 klingelte bereits der Wecker - es stand eine Tour zur Isla Barro Colorado an. Diese Insel liegt im Lago Gatun, das ist ein See der quasi Teil des Panama Kanals ist. Dafür sind wir zunächst einige Kilometer mit dem Auto am Kanal hinauf gefahren, um dann ungefähr in der Mitte von Panama auf ein kleines Boot zu wechseln. Mit diesem ging es dann über den Kanal zum Lago Gatun, in dessen Mitte sich die Insel befindet. Auf der Isla Barro Colorado befindet sich das Smithsonian Tropical Research Institute. Hier wird seit 85 Jahren an tropischen Pflanzen und Tieren geforscht. Die Insel ist sonst nicht bewohnt und total ursprünglich. Auch die Führungen werden sehr knapp gehalten. Dementsprechend gab es viel zu sehen, Reptilien, Insekten… das allerbeste für mich war aber natürlich zum ersten mal in meinem Leben Affen in freier Wildbahn zu sehen. Sau cool! Die haben sich so elegant fort bewegt in den Baumgipfeln und schön arrogant auf uns herab geschaut. Am besten war allerdings das Affenbaby was bei seiner Mama auf dem Rücken saß und ab und zu ganz neugierig heruntergeguckt hat.

2008-09-06-Unser-Hauspool (4).jpgGegen Abend habe ich dann noch zum ersten Mal unseren hauseigenen Pool ausprobiert und war sehr positiv überrascht. Es gibt dort eine angenehm große und teils überdachte Terasse. Auf diese Terasse gibt es eine gemauerte Bar die man nutzen kann, eine Sauna, Duschen und WC und sogar einen Fitnessraum. Der Fitnessraum ist jedoch leider sehr klein, so dass ich mich wohl in der nächsten Woche hier im nächsten Fitnessstudio anmelden werde. Am witzigsten finde ich jedoch die Sauna hier in Panama - Wofür Sauna? Man brauch doch nur aus dem Haus gehen!

Später am Abend ging es dann zum ersten Mal für mich ein wenig feiern. Wir sind in die Calle Uruguay aufgebrochen, eine der Partymeilen hier in Panama City. Zunächst waren wir in einer echt coolen Lounge/Bar, dem Priveé und sind dann später in einen kleinen Club, das Seis direkt darüber gegangen. Sehr angenehm, in den Clubs darf hier genauso wie in den Restaurants nicht geraucht werden, außerdem sind die Clubs sehr angenehm klimatisiert. Traumhaft zum tanzen! Deutschland bitte nach machen…

2008-09-07-Santa-Clara 051.jpgAm heutigen Sonntag stand dann wieder ein sehr entspannter Strandtag auf dem Programm. Es ging wieder zum Strand Santa Clara - dieses mal aber bei traumhaften Wetter. Ich habe auch richtig schön Farbe bekommen. Okok… vielleicht etwas Sonnenbrand, aber das wird schon. Es war sogar möglich meinen Drachen steigen zu lassen - der Gute hat nun also auch den Pazifik gesehen. Ich glaube Alexa hat davon ein paar Bilder gemacht, vielleicht stellt sie mir ja das eine oder andere noch zur Verfügung. Apropos Alexa, schöne Grüße an Alexas Dad, ich habe gehört Sie lesen regelmäßig die Berichte und schauen Fotos an. :)

Nun gehts wieder auf in die Arbeitswoche - am nächsten Wochenende werden wir dann endlich komplett, Stefan, der dritte BMW Prakti kommt. Dann werden wir vorraussichtlich am Kanal brunchen gehen. Sobald Stefan da ist, stehen dann die wirklich großen Trips an. Aktuell planen wir einen trip nach Bocas del Toro, eine Inselgruppe in der Karibik. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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Aug 25 2008

Decameron Wochenende

Published by Steffen under Neues von Steffen

2008-08-23-Decameron-Tag-2 018.jpgEin traumhaftes Wochenende liegt hinter uns. Waehrend wir bei der Abfahrt in Panama City noch typisches Rain-Season Wetter hatten - Regen in Bindfaeden - sah es 120km weiter im Decameron Ressort schon sehr viel besser aus. Es war zwar noch nicht wirklich schoen am Freitag Abend, aber zumindest trocken. Auf dem Weg von der Hotel Lobby zum Zimmer habe ich direkt zwei Cocktails ausprobiert (entschuldigt, aber 120km Autofahren auf der Panamericana macht eben durstig) , beide sehr lecker. Zum Autofahren laesst sich eigentlich nur eins sagen, es ist Aufmerksamkeit gefragt. Von Schlagloechern ist hier gar nicht die Rede, eher von Schlagkratern - und das obwohl wir schon die Mautstrecke gefahren sind. Aber ich moechte mich nicht beschweren, wir sind ja heil hin und zurueck gekommen.

2008-08-24-Decameron-Tag-3 041.jpgNun jedoch noch ein Paar Infos zum Wochenende. Das Hotel war der Hammer, die Zimmer waren geraeumig, sauber und schoen. Das Essen war allzeit lecker und bestand aus einer wirklich interessanten Auswahl, meiner Meinung nach ueberhaupt nicht mit 4-Sterne All-Inclusive-Pommes-und-Fritten-Hotels aus dem Mittelmeerraum zu vergleichen. Auch die Cocktails waren echt sehr lecker, zwar klein haben aber geschmacklich ganz und gar nicht an reine Massenware erinnert. Dementsprechend waren die Abende wirklich cool, vor allem auch die dortige Diskothek. Wir hatten mit vielen Panamenos Kontakt – meistens weil sie mit “unseren” Maedels tanzen wollten. :) Der Strand war auch sehr schoen, das Wasser? Ich hatte mit etwas kuehlerem Wasser gerechnet, schliesslich haben wir direkt im Pazifik gebadet, aber nein, Badewannen-Feeling bei gefuehlten 27 °C Wassertemperatur. Das Wetter war Hammer, der Samstag begann etwas bedeckt, hat sich dann aber noch wirklich schoen entwickelt, erst gegen Abend sind ein paar dickere Wolken aufgezogen. Tja, fuer den ersten Sonnenbrand hats gereicht! Der Sonntag hat dann nochmal den Vogel abgeschossen, klarer blauer Himmel, so dass man sich schon auf die Suche nach einem schattigen Plaetzchen begeben musste.

2008-08-24-Decameron-Tag-3 004.jpgWir haben dann unseren Aufenthalt noch ein wenig verlaengert so dass wir den ganzen Nachmittag dort geblieben sind und das Wochenende schliesslich mit einem leckeren Abendessen kroenen konnten. Wir waren dann kurz vor 22 Uhr wieder in Panama City und konnten den Mietwagen gerade noch rechtzeitig abgeben. Ihr muesst euch unbedingt die Fotos anschauen, vor allem das Chico-Chica-Verhaeltnis gefaellt mir. :) Entschuldigt die Ordnung der Fotos, sie sind leider etwas durcheinander geraten.

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Aug 22 2008

Urlaub!

Published by Steffen under Neues von Steffen

2008-08-16-Wohnung_und_Santa_Clara 088.jpgHeute ist es soweit, der wohlverdiente Urlaub steht an. Okok… über meinen Verdienst lässt sich vielleicht noch streiten, aber der erste Wochenendurlaub in Panama steht trotzdem an. :) Deshalb haben wir heute auch schon alle um 7 Uhr morgens angefangen zu arbeiten, damit wir schon um 4 los können. In der Mittagspause holen wir unseren Mietwagen um dann um 16 Uhr direkt starten zu können. Es geht ins Decameron, das ist ein All-Inclusive Ressort ca. 120 km von Panama City entfernt und am Pazifik gelegen. Aber schaut doch selbst: Decameron Website.

Die letzten Tage standen eher im Zeichen der Arbeit. Wir haben hier nächste Woche hohen Besuch und deshalb sind die Chefs alle etwas im Stress. Ich habe primär geholfen schicke Präsentationen aufzubauen. Im grossen und ganzen denke ich aber, dass die nächsten Wochen und Monate extrem spannend werden, denn hier tut sich einiges.

Neben der Arbeit versuchen wir grad ein wenig unsere Panama Trips zu planen. Wir haben ziemlich viel Glück mit nett gelegenen Feiertagen, so brauchen wir uns im November nur zwei Tage Urlaub nehmen und haben damit 10 Tage am Stück frei. Sehr schön. :) Gestern gab es hier ein kleines Volksfest anzuschauen. Panama hat nach über 50 Jahren zum ersten Mal wieder eine Goldmedaille gewonnen - im Weitsprung der Herren. Der Volksheld ist gestern wieder hier in Panama gelandet. Zur Feier des Tages hatten alle Schulen, öffentlichen Einrichtungen und auch viele Arbeitgeber geschlossen - es wurde einfach kurzer Hand ein Feiertag eingerichtet. Heute gibt es leider keine interessanten neuen Fotos, aber am Sonntag Abend oder Montag sollte sich das ändern. Drückt mir die Daumen bei meiner ersten aktiven Autofahrt im panemisischen Chaos-Strassen-Verkehr.

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